Die Spitzenkandidaten in den Mattersburger Gemeinden

Erstellt am 19. August 2022 | 05:31
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Gemeinderatswahlen - Die Spitzenkandidaten in den Mattersburger Gemeinden
Dieter Posch (li.), Bezirksobmann der Mattersburger SPÖ, und Christian Sagartz, Bezirksobmann der Mattersburger ÖVP.
Foto: BVZ bzw. Millendorfer (Sagartz)
Die SPÖ stellt in 18 von 19 Gemeinden Bürgermeisterkandidaten, die Volkspartei in 17 Kommunen.

Vergangenen Freitag um 13 Uhr endete die Frist für die Abgabe der Wahlvorschläge für die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen in den burgenländischen Gemeinden.

„Nachdem sämtliche Wahlvorschläge von unseren SPÖ-Ortsorganisationen zeitgerecht in den jeweiligen Gemeindeämtern abgegeben worden sind, können und dürfen wir somit voller Freude offiziell verkünden, dass die Sozialdemokratische Partei Österreichs in allen 19 Gemeinden des Bezirkes Mattersburg zur Gemeinderatswahl und in 18 Gemeinden zur Bürgermeisterwahl antreten wird“, lässt Bezirksvorsitzender Dieter Posch wissen.

„Das Ziel der SPÖ ist es, in Summe im Bezirk deutlich an Mandaten dazuzugewinnen und vielleicht auch in der einen oder anderen Gemeinde zu überraschen“, so Posch.

Zwei weibliche SPÖ-Ortschefs

Die SPÖ-Ortsorganisationen setzen bei der Wahl der KandidatInnen auf ein facettenreiches Team. Männer und Frauen aus den verschiedensten Alters- und Berufsgruppen werden sich am 2. Oktober der Wahl stellen.

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Dieter Posch, Bezirksobmann der SPÖ.
Foto: BVZ

„Die KandidatInnenteams der SPÖ im Bezirk Mattersburg sind gut durchmischt. Mit den amtierenden Bürgermeisterinnen Claudia Schlager (Mattersburg) und Ulrike Kitzinger (Sigleß) sowie der Vizebürgermeisterin Eva Schachinger aus Pöttelsdorf und Karin Perger aus Zemendorf / Stöttera werden vier Frauen zur Wahl um das höchste Amt in ihren Gemeinden antreten. Unsere jüngsten Spitzenkandidaten sind der 30-jährige Jürgen Lehrner aus Marz sowie der 32-jährige Michael Strass aus Antau“, berichtet SP-Bezirksvorsitzender und Bürgermeister Dieter Posch.

Der Neudörfler Bürgermeister und Kurt Fischer aus Baumgarten (geb. 1960) werden die ältesten Herausforderer der diesjährigen Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen sein. Insgesamt wird es auch zu einer deutlichen Verjüngung der SPÖ-Gemeinderäte kommen.

„Unsere FunktionärInnen in den Kommunen sind hochmotiviert für die bevorstehenden Wahlen. Sie leisten hervorragende politische Arbeit, sind stets in Kontakt mit der Bevölkerung und setzen die besten Projekte für ihre Heimatgemeinde um“, so Posch.

Knapp über 660 Personen haben sich dazu entschieden, für die SPÖ in ihren jeweiligen Heimatgemeinden des Bezirkes Mattersburg zur Wahl anzutreten. „Das beweist, dass sie den Weg der Sozialdemokratie im Burgenland und im Bezirk Mattersburg aktiv unterstützen und über die aktuellen Entwicklungen in ihren Gemeinden mitentscheiden möchten“, so Bezirkschef Posch abschließend.

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Christian Sagartz, Bezirksobmann der ÖVP.
Foto: BVZ

Bei der ÖVP gibt es mit Loipersbach eine Gemeinde, wo die Volkspartei nicht antritt. Dort schlossen sich die örtliche ÖVP und die FPÖ zu einer eigenen Liste zusammen. Die ÖVP stellt in 16 von 19 Gemeinden einen Bürgermeisterkandidaten - in Draßburg, Baumgarten und eben in Loipersbach wird es somit fix keinen Ortschef geben.

Spannend für die ÖVP wird es vor allem in Forchtenstein: Dort stellt die SPÖ zwar den Bürgermeister, eine absolute Mehrheit gibt es hingegen nicht. Spitzenkdandidat der Volkspartei in der Burggemeinde ist Josef Neusteurer.

Prognosen zum Wahlausgang in den Kommunen will Bezirksobmann Christian Sagartz nicht abgeben.

„Unsere Spitzenkandidaten sind bestens vorbereitet, es hat unter anderem Einzelcoachings gegeben. Von Seiten der Bezirkspartei werden sie neben Beratung mit diversen Werbematerialien unterstütz“, so Sagartz.