Neudörfl

Erstellt am 17. Oktober 2018, 04:11

von Helga Ostermayer

Bauboom in Neudörfl. 101 Wohnungen – darunter auch leistbare Startwohnungen – und zehn Maisonetten entstehen bis 2020 auf den Gründen der ehemaligen Zimmerei Hofer.

Spatenstich. Johann Schmidt, Rainer Wallner, Magdalena Kruczynski, Bürgermeister Dieter Posch, Landesrätin Astrid Eisenkopf, OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar, Erich Steiger, Fritz Hoffmann und Manfred Unger.  |  BVZ

Auf dem Areal der ehemaligen Zimmerei Hofer an der Pöttschingerstraße und des ehemaligen Verwaltungsgebäudes des Altenwohn- und Pflegeheimes startet die OSG (Oberwarter Siedlungsgenossenschaft) mit dem Bau von 101 Wohnungen – darunter auch leistbare Startwohnungen – sowie zehn Maisonetten. Baustart ist jetzt, mit dem Bauende ist 2020 zu rechnen.

Bürgermeister Dieter Posch sagt bei einer Pressekonferenz dazu: „Wir verzeichnen in unserer Gemeinde ein ständiges Wachstum mit etwa 4.500 Haupt- und etwa 500 Nebenwohnsitzen. Wohnungen werden bei uns schon vom Bauplan weg vergeben. Es ist ein großer Trend zu Single-Wohnungen zu verzeichnen.“ Außerdem betont der Ortschef, dass in Neudörfl nicht ins „Grüne“ gebaut wird, sondern die Bauvorhaben im Zentrum bleiben, wo die Infrastruktur schon vorhanden ist. „Somit wird die Gemeinde nicht von teuren Aufschließungsgebühren belastet.“

„Wir verzeichnen in unserer Gemeinde ein ständiges Wachstum mit etwa 4.500 Haupt- und etwa 500 Nebenwohnsitzen"

Junges und leistbares Wohnen ist auch Landesrätin Astrid Eisenkopf ein besonderes Anliegen, wie sie bei ihrer Rede sagt. „Der OSG ist es wichtig, dass die Arbeit und somit das Geld im Land bleibt. Wir bemühen uns, die Arbeiten im Land zu vergeben“, so OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar.

700 Neudörfler wohnen jetzt bereits in OSG-Bauten. Seit der Bürgermeister-Ära von Dieter Posch sind 311 OSG-Wohnungen im Ort entstanden. Und es werden bereits weitere geplant. „Besonders erfreulich ist, dass auf dem Standort, auf dem jetzt gebaut wird, auch ausreichend Grünflächen und Begegnungszonen für die Wohnungsbesitzer geplant sind. Das ist ein gutes Beispiel für gelebte Dorferneuerung“, freut sich Posch.