Hirm

Erstellt am 15. September 2018, 05:24

von Christoph Plattensteiner

Tausender-Grenze an Einwohnern wurde übersprungen. Die Einwohnerzahl soll mit Konzepten erhöht werden und eine Landflucht verhindern.

Stolz auf Ortschaft. Bürgermeisterin Inge Posch-Gruska sieht die Entwicklung der Gemeindebevölkerung positiv.  |  BVZ

Jahrelang kratzte die Gemeinde an der Tausender-Grenze an Einwohnern. Genau genommen sind mit dem 5. September exakt 1015 Bürger in der Gemeinde ansässig. Bei einer der letzten Quartalszählung hat man die Vierstelligkeit erreicht und will das auch so beibehalten. „Wir haben uns groß gefreut, weil das ein positives Zeichen unserer Politik ist“, erzählt die Ortschefin. Zum Feiern habe man vergessen, aber „man wird dies hoffentlich nachholen“, so Posch-Gruska.

Der oder diejenige Neo-BürgerIn war dabei nach Hirm zugereist. Die Bürgermeisterin weiter: „Leider lässt sich nicht mehr nachvollziehen, wer das war, aber ich war baff, dass wir für den ländlichen Raum eine relativ junge Gemeinde sind.“

Maßnahmen für positive Entwicklung

Konzepte gegen die Dorfflucht oder besser gesagt für einen Zuwachs hat die Gemeinde einige parat. „Wichtig ist die Infrastruktur, um attraktiv zu sein“, führt Inge Posch-Gruska aus und erläutert „die Wichtigkeit eines Nahversorgers und einer guten Verkehrsanbindung. Wir haben die Autobahn in der Nähe und den Bahnhof Wulkaprodersdorf.“

Ein wichtiges Kriterium ist der Wohnbau. Die Möglichkeit für Bauplätze bieten Flächenumwidmungen. Die Ortschefin berichtet: „Demnächst sind Aufschließungen geplant. Der Gemeinderat muss diese beschließen und der Landtag dann absegnen.“ Zusätzlich befinden sich an der Zillingtalerstraße bereits Startwohnungen in der Rohbauphase, die im Dezember/Jänner fertiggestellt werden sein sollen.

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch zu vermelden. „Die Neuankömmlinge fragen nach Dorffesten, kommen aber selten dann hin“, klagt Posch-Gruska.