Alltags-Helden auch in Trafiken. Über die Trafiken in Zeiten der Corona-Krise.

Von Richard Vogler. Erstellt am 23. April 2020 (05:01)
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Schritt für Schritt geht es bis zum Mai auch im Handel in Richtung „neue Normalität“. Bis vor Kurzem aber waren unter den Geschäften, die noch geöffnet halten durften, auch die Trafiken. Im Bezirk haben sich einige Trafikanten auch den neuen Gegebenheiten angepasst und ihre Öffnungszeiten eingeschränkt. Zudem werden auch hier die strengen Sicherheitsvorschriften eingehalten.

Eine Umfrage unter den Trafikanten im Bezirk hat ergeben, dass sich aufgrund der Krise im Umsatz bislang keine allzu großen Schwankungen zeigen – zum Teil wird etwas weniger verkauft, zum Teil sogar etwas mehr. Positiv – zumindest auf den Umsatz – haben sich sicherlich die Grenzschließungen ausgewirkt, da der Zigarettenkauf in Ungarn für die Kunden weggefallen ist. Wobei natürlich auch nicht zu vergessen ist, dass es gerade in Zeiten wie diesen ratsam wäre, sich das Rauchen abzugewöhnen.

In jedem Fall wird die Situation, wenn die Grenzen wieder geöffnet sind, wohl wieder wie zuvor sein, die Kundschaft telweise abwandern. Dabei sollte man nicht vergessen: Auch die Trafikanten gehören zu den Helden des Alltags, die unter Gefährdung der eigenen Gesundheit mit der Zeitung auch Informationen bereit stellen.