Spatenstiche mit Symbolcharakter. Wolfgang Millendorfer über die großen Bauvorhaben im Bezirk.

Von Wolfgang Millendorfer. Erstellt am 03. Januar 2019 (03:38)

Er ist im ganzen Land verbreitet und wird nach wie vor – nicht nur, aber vor allem auch – in Wahljahren gern praktiziert: der Spatenstich als Symbol für den beginnenden Bau eines (Groß-)Projektes, als Zeichen dafür, dass sich bald „etwas tun“ wird.

Gerade in der Bezirkshauptstadt hat man sich für das neue Jahr viel vorgenommen: Vom Einkaufszentrum Arena stadteinwärts wird fleißig gebaut. Markante Stellen in Mattersburg werden ab dem Frühjahr ein völlig neues Gesicht bekommen – an der Innenstadt-Einfahrt entsteht eine Apotheke mit Arzt-Ordinationen und Wohnungen; das ehemalige Einkaufszentrum „MEZ“ am Hauptplatz wird aus dem langen Winterschlaf geholt und zum Wohn- und Geschäftszentrum umgebaut. Hinzu kommen zahlreiche Projekte, mit denen dem Wohnbau-Boom Rechnung getragen wird.

Als prominentestes Vorhaben gilt nach wie vor das Kulturzentrum Mattersburg. Vor vier Jahren geschlossen und in der Folge heftig diskutiert, soll es 2019 endlich auch „seinen“ Spatenstich bekommen. Ein solch emotional behaftetes Projekt zeigt aber vor allem eines: Noch viel wichtiger als der Spatenstich wird der Moment sein, wenn dann wirklich einmal die Bagger auffahren, wenn sich wirklich etwas tut.