Termin-Breite wäre wichtig. Über so manche Spielkollisionen am Freitag, der immer mehr in Mode ist.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 04. September 2019 (02:11)

Die bisherige Saison verdeutlicht, wie Sonntag-Termine bei immer mehr Fußballklubs aus der Mode gekommen sind. Vor allem im Bezirk Mattersburg rollt die Kugel nur noch sporadisch an dem Tag, der einmal fix gebucht für den Amateurkick war. So lief zuletzt nur am Sonntag in Sieggraben die Kugel, überall anders war nichts los. Zumindest im Bezirk Oberpullendorf gibt es noch so etwas wie eine halbwegs gelebte sonntägige Fußballkultur. Auch im Landessüden finden noch verbreitet Spiele an diesem Tag statt.

Generell geht die Tendenz bei den Terminansetzungen aber doch immer deutlicher in Richtung Freitagabend. Verständlich, weil auch der allergrößte Teil der Fußballer diesen Termin bevorzugt. Verständlich auch, weil die meisten Vereine mittlerweile über eine Top-Infrastruktur verfügen, bei der sich auch die Kantinen samt Kücheneinrichtung sehen lassen können. Logisch, dass durch den Abendtermin unter diesen Voraussetzungen möglichst viele (konsumierende) Zuschauer am Platz gehalten werden können.

Und doch wird die Sache für die neutralen Fußball-Liebhaber schwer, wenn die Anhäufung an Freitagterminen mehrere Sportplatzbesuche an einem Wochenende unmöglich macht. Nicht zuletzt deshalb wäre an manchen Spieltagen eine Absprache und ein entsprechendes Ausweichen gut – vor allem im Sinn eines breiten Angebots für alle Fans des regionalen Amateurfußballs.