Bezirk Mattersburg: Rückzieher von Pregl. Peter Pregl war als Bezirks-Spitzenkandidat für die LBL vorgesehen. Der Mattersburger tritt nun doch nicht an.

Von Richard Vogler. Erstellt am 14. Dezember 2019 (03:57)
Bei der Präsentation. Vor zwei Wochen stellte LBL-Chef Manfred Kölly (M.) Peter Pregl (2.v.l.) als Spitzenkandidat vor. Weiters im Bild: Erich Haiden (l.), Juliana Kogler und Herbert Schütz (r.).
zVg

Am 26. Jänner kommden Jahres wird der neue Landtag gewählt und Manfred Kölly stellt sich mit seiner LBL (Bündnis Liste Burgenland) der Wahl. Als Spitzenkandidat wurde der Mattersburger Peter Pregl präsentiert. Dieser machte nur wenige Tage nach der Kandidatenvorstellung wieder einen Rückzieher und tritt nun doch nicht an. Laut Pregl hat dies berufliche Gründe. Pregl ist beim Bundesheer beschäftigt.

„Ich habe einen wichtigen Kurs reinbekommen, dies würde sich mit dem Wahlkampf nicht vereinbaren lassen“, berichtet Pregl. Kolportiert werden andere Gründe, nämlich unterschiedliche Meinungen zum Projekt Sicherheitspartner. Bekanntlich spricht sich LBL-Chef Kölly gegen das vom Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz ins Leben gerufene Projekt aus. „Da sind wir unterschiedlicher Meinung, dies ist jedoch nicht der Hauptgrund für meinen Rücktritt. Ich denke, dass wir die Sicherheitspartner brauchen. Beim Bundesheer habe ich früher selber patrouilliert. Diese Tätigkeiten machen nun die Sicherheitspartner. Es werden dadurch auch Jobs für ältere arbeitslose Menschen geschaffen“, so Pregl.

Manfred Kölly bestätigt den Rückzieher von Pregl. Auf die Gründe dafür angesprochen, nennt er eben die Sicherheitspartner. „Wegen unterschiedlicher Meinungen dazu tritt er nun doch nicht an. Er hat gesagt, dass ihm unsere Einstellung dazu nicht gefällt. Ich stehe weiter dazu, dass wir die Sicherheitspartner nicht brauchen. Sie kosten viel Geld, wir haben genug Polizei und das Heer“, so Kölly. Wer nun der neue Spitzenkandidat für den Bezirk Mattersburg wird, steht noch nicht fest. „Da zerbreche ich mir nicht den Kopf. Wir haben im Bezirk mittlerweile 20 Kandidaten, die für die Wahlen kandidieren wollen. Am 20. Dezember geben wir sie der Wahlbehörde bekannt, bis dahin haben wir auf jeden Fall einen neuen Spitzenkandidaten.