Band "Serafina" wieder vereint. Nach der coronabedingten-Pause tritt Uschi Zezelitsch am 19. August für „Music in the City“ mit ihrer Formation in der Eisenstädter Fußgängerzone auf.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 13. Juni 2021 (04:04)
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Serafina. Bernhard Macheiner, Martin Weninger, Uschi Zezelitsch und Wolfgang Wograndl stehen nach coronabedinger Pause am 19. August für „Music in the City“ auf der Bühne der Eisenstädter Fußgängerzone.
zVg, zVg

Es war im Jahr 1999 als der Schattendorfer Bernhard Macheiner, der Forchtensteiner Martin Weninger und der Wiener Josef Lackner gemeinsam mit der Mattersburgerin Uschi Zezelitsch aus ihrer anfänglich losen Verbindung eine Band formierten, weil sie in ihrer gemeinsamen Musik auch eine gemeinsam Zukunft sahen und deshalb auch dem „Kind“ einen Namen geben wollten. Der Bandname „Serafina“ stammt von einem gleichnamigen bosnischen Roman, für den sich Uschi Zezelitsch damals begeisterte.

Während der ersten zehn Jahre rundete oftmals der virtuose Saxophonist Herbert Königshofer Arrangements und Konzerte ab. Auch Gitarrist Gerald Gradwohl, Schlagzeuger und Percussionist Richard Filz oder die beiden Bassisten Richard Barnert und Wolfgang Wograndl waren bei diversen Auftritten immer wieder gern gesehene Gastmusiker.

Aufgrund zeitlicher Engpässe greift dankenswerter Weise Wolfgang Wograndl in letzter Zeit immer öfter anstelle von Josef „Jojo“ Lackner für „Serafina“ in die Saiten.

Seit mehr als 20 Jahren wird schon musiziert

Seit mehr als 20 Jahren präsentiert die Jazzformation nun entspannende Jazz-Smoothies für Brunches, heißen Soul und Funk für Open-Air-Events, stimmungsvolle Gospels für weihnachtliche Konzerte und Hochzeiten und die beliebtesten Jazzstandards für Galas und Empfänge. Eigenkompositionen und prägnante Arrangements aus der Feder von Bernhard Macheiner inklusive.

Alle MusikerInnen können auf eine vielfältige, musikalische Vergangenheit und Gegenwart verweisen: Bernhard Macheiner ist Musikpädagoge, Komponist, Arrangeur und Meister mehrerer Instrumente – darunter Akkordeon und Orgel – und Teil unterschiedlichster Formationen. Er kann auf einige gelungene CD-Produktionen sowohl im Klassik- als auch im Jazzbereich verweisen.

Er tourte mit verschiedenen Musikern bis nach Chicago. Gemeinsam mit Uschi Zezelitsch hat er auch mehrere Kinder-CDs produziert.

Martin Weninger studierte in den USA, unterrichtet den heimischen Schlagzeuger-Nachwuchs, spielte bei erfolgreichen Undergroundbands, begeistert im Haydn-Jazz-Trio, tourte mit „der Mayerin“ und ist nun mit der „Luke Andrew Band“ auf Erfolgskurs.

Josef „Jojo“ Lackner gilt als einer der meist gefragtesten Jazzbassisten Österreichs und begleitet Persönlichkeiten wie etwa die „Rounder Girls“ und die Formation „Café Drexler“ und Gerald Gradwohl bei internationalen Auftritten.

Uschi Zezelitsch sang bereits im Alter von 13 Jahren, konnte Bühnenerfahrung in der Peter Rapp-Show „Die große Chance“ sammeln, performte später mehrere Jahre als Frontsängerin der Band „Just for fun“ und als Gastsängerin bei diversen Bands wie z.B „Humphrey und die Funkberater“ und „Artett“. Der Auftritt als Vorband von Roger Chapman auf der Festivalbühne in Wiesen ist immer noch präsent.

Musikalische und menschliche Harmonie ist die Philosophie von Serafinas MusikerInnen und gleichzeitig das Geheimnis, das hinter ihren erfolgreichen Konzerten steckt.

Musikstücke werden gut überlegt ausgewählt

Eine feine, wohlüberlegte Auswahl an Musikstücken formte sich zu einem Repertoire, das seit über 20 Jahren Anklang findet und das offene Verständnis für Musik entspricht der Offenheit der Musiker. „So wie manche bei der richtigen Partnerwahl das Gefühl benennen können ‚endlich richtig angekommen zu sein‘, erlebe ich das mit dieser Band. Bernhard, Martin, Jojo und Wolfgang sind nicht nur grandiose Musiker, sondern auch Menschen mit großem Herz und echte Freunde. Proben und Auftritte sind für mich deshalb ein ganz besonderes Wellness-Programm, das viel positive Energie hinterlässt“, so Uschi Zezelitsch. „Ohne Bernhard am Klavier trete ich ungern bis gar nicht auf. Er weiß einfach bis ins Detail, was ich auf der Bühne brauche. Im Gegensatz zu mir kennt er alle Tonarten und ist ganz einfach mein Netz und Ruhepol“, fährt die Entertainerin fort.

Die Frage nach einer CD wird von der Formation seit Jahren nur mit Augenrollen und Schulterzucken abgetan. „Keine Zeit!“ ist die einzige Erklärung dafür.

Am Festivalgelände zuhause

Zu den schönsten gemeinsamen Auftritten gehören mit Sicherheit jene am Festivalgelände in Wiesen. „Da sind wir alle ein großes Stück zuhause“, betont Wolfgang Wograndl.

Am 19. August steht die Jazzformation Serafina nach coronabedingter Pause wieder gemeinsam für „Music in the city“ auf der Bühne in der Eisenstädter Hauptstraße.

„Wir haben gutes Altes und frisches Neues im Gebäck“, schmunzelt Martin Weninger. Nach gewohnter Manier werden „Serafina- Interpretationen“ von beliebten Standards auf neue Arrangement-Cocktails treffen. Mitwippen ist garantiert!

Mehr Info gibt es auf www.serafina.at.