Bank Burgenland: Doppeltes Jubiläum

Erstellt am 02. Dezember 2022 | 04:16
Lesezeit: 4 Min
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Am Arbeitsplatz. Hannes Kopp in seinem Büro in der Mattersburger Filiale.
Foto: Vogler
Die Mattersburger Filiale der Bank Burgenland wurde vor 30 Jahren eröffnet. Hannes Kopp ist heuer das 20. Jahr Leiter der Zweigstelle.

Das Jahr 2022 beschert der Bank Burgenland ein doppeltes Jubiläum: Vor 30 Jahren wurde die Mattersburger Filiale eröffnet, Hannes Kopp ist dort seit 20 Jahren Filialleiter. Der Mattersburger besuchte in seiner Heimatstadt die Volksschule, dann vier Jahre das Gymnasium und maturierte anschließend an der HAK Eisenstadt. „Ich wollte eigentlich bereits als Kind bei einer Bank arbeiten. Ich habe schon als Junge die ‚Geldstaßerl‘ aufgestapelt“, erinnert sich Kopp. Nach dem Bundesheer stieg er im Jahre 1983 in das Bankgeschäft bei der Volksbank Mittelburgenland in Marz ein. Von 1985 bis 2002 war er bei der Creditanstalt in Eisenstadt tätig, ehe er 2002 als Filialleiter in die Bank Burgenland wechselte. Kopp ist also seit 40 Jahren im Bankensektor tätig.

„Vielleicht klingt es etwas kitschig in Zeiten wie diesen, mir macht mein Job jedoch nach wie vor sehr viel Spaß.“ Hannes Kopp

Über die Jahre hinweg hat sich der Kreditinstitutsbereich enorm gewandelt, die größten Unterschiede zwischen den 1980er Jahren und jetzt beschreibt Hannes Kopp wie folgt: „Die Regulatorien – sei es im Veranlagungs- oder Kreditbereich – sind stetig strenger geworden. Von der Finanzmarktaufsicht gibt es in Kooperation mit der EU immer mehr Auflagen, die auch viel restriktiver sind.“ Und wie auch in zahlreichen anderen Bereichen der Arbeitswelt ist vieles unpersönlicher geworden. „Wir in der Bank Burgenland stehen seit jeher ganz klar für Nähe und Verlässlichkeit. Wir kommunizieren gerne persönlich, wollen unseren Kunden Wertschätzung entgegenbringen. Das ist das Um und Auf. Wenn du eine Bank betrittst, musst du als Kunde das Gefühl haben, freundlich empfangen zu werden.“

Großen Wert legt der 60-Jährige auf Teamarbeit

 „Ich habe in 20 Jahren ein Team aufgebaut, das absolut top ist und auf das ich mich zu 100 Prozent verlassen kann.“ Wo es ums Geld geht, geht es auch dann und wann um persönliche Schicksale. Wie geht man damit um? „Natürlich versuchen wir, individuelle Lösungen zu finden. Bei uns in Mattersburg wird niemand im Regen stehen gelassen, die Ausfälle in unserer Filiale halten sich in Grenzen. Ganz wichtig ist, finanzielle Angelegenheiten nicht erst fünf vor zwölf zu regeln. Deshalb ist uns die persönliche Beratung unserer Kunden ein sehr großes Anliegen, um dem vorzubeugen.“ 2020 erschütterte der Commerzialbank-Skandal ganz Österreich. Wie ging man in der Bank Burgenland damit um? „Klar, es gab auch bei unseren Kunden eine gewisse Unsicherheit. Wir haben versucht, ihnen diese in Gesprächen zu nehmen. Dadurch haben wir in Mattersburg auch viele Neukunden dazu gewonnen und in diesem Zuge zwei neue Mitarbeiter eingestellt, um unsere Kunden weiterhin bestmöglich betreuen zu können.“

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Privatmensch. Hannes Kopp mit seinen beiden Enkelkindern, dem fünfeinhabjähirgen Elias und Laurin, der erst wenige Wochen alt ist.
Foto: zVg

Privat spielt beim zweifachen Vater der Sport schon seit Kindertagen eine große Rolle. Als Junger kickte er beim SV Mattersburg, ehe er die Fußballschuhe an den Nagel hängte und sich verstärkt dem Tennis widmete. Als Zuschauer blieb er dem SVM stets treu und ist bei den Heim- wie auch Auswärtsspielen des neuen Mattersburger Fußballvereins, dem MSV, Stammgast. Vor fünfeinhalb Jahren kam eine weitere Rolle für Hannes Kopp hinzu: Jene des Großvaters, als Enkelkind Elias auf die Welt kam. Vor wenigen Wochen erblickte dessen Bruder Laurin das Licht der Welt.