Erstellt am 08. August 2018, 04:00

von Doris Fischer

Wilma Fischer: „Zum Glück lebe ich“. Die Mattersburgerin Wilma Fischer wurde bei Unfall auf der S31 verletzt – sie befindet sich noch im Krankenhaus.

Im Einsatz. Die beiden Lenker wurden verletzt ins Krankenhaus nach Eisenstadt gebracht. Feuerwehr, Polizei, Rettung und Notarzt waren am Unfallort, um die Verletzten zu versorgen.
 
 |  Stadtfeuerwehr Eisenstadt

Erinnerungen an den Film „Stirb langsam“ kamen Wilma Fischer – sie organisiert Singletreffs und war Obfrau der Fraueneinrichtung „die Tür“ – nach ihrem schweren Unfall auf dem S31 Zubringer Ost in Eisenstadt vergangenen Samstag. Denn genauso wie in besagtem Film, flog ihr ein Auto entgegen und traf ihres ( siehe auch hier ).

„Ich habe es gesehen und bin rechts ausgeschert, um Schlimmeres zu verhindern"

Ein Lenker war auf der S31 aus bisher unbekannter Ursache auf die Leitschiene aufgefahren, durch die Wucht abgehoben und durch die Luft geflogen. Wilma Fischer war gerade mit ihrem Fahrzeug unterwegs. „Ich habe es gesehen und bin rechts ausgeschert, um Schlimmeres zu verhindern. Das Auto hat mich dann links noch voll erwischt“, schildert die Verletzte, die noch im Krankenhaus liegt, den Unfall. Dann ging alles sehr schnell. Sie war im Auto eingeklemmt.

„Ich habe alles voll mitbekommen, auch wie sich die Airbags geöffnet haben.“

„Die Einsatzkräfte sind sehr schnell gekommen und haben mich von hinten aus dem Auto befreit. Es wurde ständig mit mir gesprochen“, lobt sie die Arbeit der Einsatzkräfte und ergänzt: „Ich habe alles voll mitbekommen, auch wie sich die Airbags geöffnet haben.“ So viel weiß sie noch, dass sie aus dem Auto befreit wurde, dann kann sie sich an nichts mehr erinnern. Wilma Fischer hatte Glück im Unglück. Sie hat sich eine tiefe Fleischwunde zugezogen, die operiert werden musste und Abschürfungen.