Jugendzentrum im Pfarrkindergarten. In den aktuellen Standort in Mattersburg kommen die Werkstätten des Poly. Noch offene Frage beim Kindergarten ist die Bausubstanz.

Von Richard Vogler. Erstellt am 15. Juli 2021 (04:43)
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Das vom Verein „2getthere“ betriebene Jugendzentrum ist seit dem Jahre 2013 in der ehemaligen Sonderschule untergebracht.  Foto: 
Richard Vogler

Das vom Verein „2getthere“ betriebene Jugendzentrum ist ein wichtiger Bestandteil bei der Nachhilfe- und Sozialarbeit. Im Jahre 2013 übersiedelte es in das Gebäude der ehemaligen Sonderschule neben der HAK. Acht Jahre später ist man auf der Suche nach einem neuen Standort, weil die Räumlichkeiten für Werkstätten des Poyltechnikums benötigt werden. „Ich kenne die Werkstätten vom Poly. Dort gibt es kein Tageslicht, keine Fluchtwege. Für uns ist es vollkommen nachvollziehbar, dass die Räumlichkeiten benötigt werden“, berichtet Günther Kroiss (Vereinsobmann 2getthere). Kontakte mit der Pfarre bezüglich Übersiedelung in den Kindergarten (dieser wurde Ende 2019 geschlossen) gibt es bereits. „Für uns war bald klar, dass wir etwas Neues brauchen. Es gibt bereits Gespräche mit der Mattersburger Pfarre uns es sieht sehr gut aus. Was noch abzuklären gilt, ist der Zustand des Kanals. Dieser gehört erneuert oder gesäubert. Auf jeden Fall können wir mit dem Jugendzentrum am aktuellen Standort bleiben, bis eine Übersiedelung möglich ist.“

Laut Bürgermeisterin Ingrid Salamon sind die „Poly-Werkstätten nicht mehr zeitgemäß. Wir haben überlegt, welche Möglichkeiten es gibt. Es ist zu 99 Prozent fix, dass das Jugendzentrum in den alten Pfarrkindergarten reinkommt. Ich denke, dass dies auch ein geeigneter Standort wäre. Das Jugendzentrum würde an Qualität nichts einbüßen und es gibt auch eine Freifläche.“

Auch Pfarrer Werner Riegler bestätigt die Gespräche. „Es ist noch die Frage, ob die Bausubstanz so weit geeignet ist, da der Zustand des Kanals noch analysiert werden muss. Sobald dies noch nicht abgeschlossen ist, kann man nichts Konkretes sagen“, so Riegler. Lässt die Bausubstanz ein „Übersiedelung“ des Jugendzentrums zu, so stehen nur mehr Formalitäten im Wege.

„Wir werden uns dann zusammensetzen und die Details abklären, wie das Gebäude benützt werden wird, den zeitlicher Rahmen und so weiter. Die üblichen Dinge eben, die im Vorfeld abgeklärt werden müssen“, so Riegler.