Leitgeb dankte ab: Neuer Obmann für die Stadtkapelle. Michael Lichtenwörther folgt auf Klaus Leitgeb, der 20 lange Jahre als Vorsitzender fungierte.

Von Richard Vogler. Erstellt am 18. September 2019 (04:30)
zVg
Amtsübergabe. Klaus Leitgeb (M.), Michael Lichtenwörther (r.) und Kapellmeister Robert Pöpperl bei der Generalversammlung.

Eine Ära ging am vergangenen Sonntag zu Ende: Klaus Leitgeb, 20 lange Jahre Obmann der Stadtkapelle, übergab sein Amt an Michael Lichtenwörther. Leitgeb bezeichnet sich selbst als „Spätberufener. Ich habe zwar in der Volksschule Akkordeon gelernt, danach die Musik für viele Jahre ad acta gelegt. In den 90er-Jahren hat mich der damalige Kapellmeister zur Stadtkapelle gebracht“, erzählt Leitgeb.

Er lernte Tuba zu spielen, trat 1997 als Obmannstellvertreter in den Vorstand ein und wurde zwei Jahre später zum Vorsitzenden gewählt. „Die Kameradschaft bei uns ist toll. Es macht einfach großen Spaß, in der Gemeinschaft Musik zu spielen“, so Leitgeb. Die Beweggründe, warum er sein Obmann-Amt weitergibt? „Jetzt war ich 20 Jahre Obmann. Die Zeit ist reif für frisches Blut. Michael war interessiert und ist motiviert. Er wird neue Ideen und eine neue Vision einbringen.“ Neo-Vorsitzender Michael Lichtenwörther trat 2002, mit sechs Jahren, in die Stadtkapelle ein und spielt das Flügelhorn. Ob es Änderungen unter der neuen Führung geben wird?

„Jetzt war ich 20 Jahre Obmann. Die Zeit ist reif für frisches Blut."

„Aktuell nicht. Es läuft sehr gut bei uns, wir wollen den Aufschwung der letzten Zeit mitnehmen. Wir werden auch nach wie vor einmal pro Woche proben. Der Verein liegt mir sehr am Herzen, er ist wie eine zweite Familie für mich.“ Lichtenwörther ist 23 Jahre alt und Montageleiter bei der Firma Brix Zaun. Am vergangenen Sonntag gab es auch „Verstärkung“ für die Mattersburger Stadtkapelle: Mit Seline Pfister, Michael Tschach, Oskar Lehner und Bastian Berenda wurden vier Jungmusiker aufgenommen.