Straßenmal-Wettbewerb: Straßen sollen „blühen“. Die Volksschüler aus Mattersburg zeigten ihre Kreativtät auf ungewöhnlichem Terrain – auf der Straße.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 18. September 2020 (05:12)
Bunte Straßen. Verkehrslandesrat Heinrich Dorner, Bildungslandesrätin Daniela Winkler, Landtagsabgeordnete Claudia Schlager, Bürgermeisterin Ingrid Salamon, Christine Zopf-Renner, die Leiterin Mobilitätszentrale Burgenland, und Volksschuldirektorin Rafaela Strauß freuten sich über die bunten Malereien. Die Schüler der Volksschule Mattersburg gestalteten dabei einen Straßenabschnitt beim Veranstaltungsplatz mit Straßenmalfarben.
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Das Klimabündnis veranstaltet im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, die jährlich von 16. bis 22. September stattfindet und ihren Höhepunkt mit dem internationalen Autofreien Tag am 22. September hat, den österreichweiten Straßenmal-Wettbewerb „Blühende Straßen“. Statt grauem Beton und Asphalt sollen in dieser Mobilitätswoche bunte Malereien die Straßenflächen schmücken. Kindergärten und Schulen gestalten dabei einen Straßenabschnitt.

Auch die Kinder der Volksschule Mattersburg nahmen am Straßenmal-Wettbewerb „Blühende Straßen“ teil. Sie gestalteten dabei einen Straßenabschnitt beim Veranstaltungsplatz mit Straßenmalfarben.

„Klimafreundliche Mobilität für alle‘ ist eines der zentralen Fragen unserer Zeit. Mit der Straßenmalaktion schaffen wir schon bei den Jüngsten das Bewusstsein für dieses Thema. Umso mehr freut es mich, dass heuer bereits dritten Mal so viele Schulen wie im vergangenen Jahr an der Aktion teilgenommen haben“, so Verkehrslandesrat Heinrich Dorner.

Er machte sich gemeinsam mit Bildungslandesrätin Daniela Winkler, Landtagsabgeordneter Claudia Schlager, Bürgermeisterin Ingrid Salamon, Christine Zopf-Renner, der Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland, und Volksschuldirektorin Rafaela Strauß vor Ort ein Bild von den Kunstwerken. „Diese Initiative ist besonders zum Schulstart für die Kinder sehr wertvoll. Mit dem Schuleintritt und dem täglichen Schulweg sind sie plötzlich verstärkt im Verkehrsgeschehen. Es ist nicht nur für die Sicherheit besonders wichtig, in dieser Entwicklungsphase die Aufmerksamkeit der Buben und Mädchen gezielt auf die Straße und den öffentlichen Verkehr zu lenken. In gleicher Weise muss es unser Ziel sein, den Kindern die Grundsätze einer klimafreundlichen Mobilität zu vermitteln“, so Bildungslandesrätin Daniela Winkler.

Durch die Verschönerung eines Straßenabschnittes werde die Straße als öffentlicher Raum sichtbar gemacht, der für alle VerkehrsteilnehmerInnen da ist. Die schönsten drei Kunstwerke werden mit tollen Gewinnen prämiert. Im Burgenland wird die Aktion im Rahmen vom Interreg AT-HU Projekt „Smart Pannonia“ von der Mobilitätszentrale Burgenland durchgeführt. 21 Volksschulen nehmen im Burgenland daran teil und gestalten an einem Tag während der Europäischen Mobilitätswoche einen Straßenabschnitt vor der Schule mit Straßenmalfarben.

„Die Klimaschutzgemeinde Mattersburg gilt als Vorreiter für umweltfreundliche Mobilität. Neben dem e-MABU, der seit Juni 2020 seine Runden in der Stadt dreht, den Lastenrädern, die man sich ausborgen kann, ist die Stadt auch bei der Aktion ‚Burgenland radelt# dabei“, so die Stadtveranwortlichen.