Gleichenfeier beim neuen ARBÖ-Prüfzentrum Mattersburg. Inbetriebnahme für den Standort vor der Mattersburger Ortsfeinfahrt ist für Mai 2020 geplant. ARBÖ investiert rund 1,25 Millionen Euro.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 16. Januar 2020 (11:42)

Planmäßig fand die Gleichenfeier des neuen ARBÖ-Prüfzentrums im Bezirk Mattersburg statt: Nach nur vier Monaten Bauzeit konnte die Dachgleiche gefeiert werden. In der Eisenstädter Straße 22 - nahe der B50 und benachbart zur Zimmermann-Spenglerei – entsteht das Servicezentrum. „Der Dank gilt unseren Partnern – dem Architektenbüro Taschner–Kinger und der Baufirma Pfnier, die sehr verlässlich gearbeitet haben“, sagte ARBÖ-Präsident Peter Rezar.

In Summe investiert der ARBÖ Burgenland an diesem Standort 1,25 Millionen Euro. Bei der Auswahl der Unternehmen, die den Bau realisieren sollten, hat der ARBÖ bewusst burgenländische Betriebe beauftragt. Derzeit sind beim ARBÖ in Mattersburg fünf Mitarbeiter beschäftigt. Mit der Erweiterung der Werkstätte im neuen Prüfzentrum entsteht ein zusätzlicher Arbeitsplatz für einen Techniker. „Die Inbetriebnahme ist für Mai 2020 geplant, bis dahin wird am bestehenden ARBÖ-Standort in der Bauweltstraße weitergearbeitet“, erklärte ARBÖ-Landesdirektorin Gabi Rittenbacher.

Bestehender Standort zu klein geworden

 Grund für den Neubau war, dass das bestehende Prüfzentrum in der Bauweltstraße in den letzten Jahren zu klein geworden ist. „Die Zahl der Parkplätze und die Größe der Werkstätten haben für die große Anzahl an Kunden nicht mehr ausgereicht, und es gab keine Möglichkeit, das Prüfzentrum an diesem Standort auszubauen,“ erklärte Rittenbacher. „Mit dem Areal an dem Verkehrsknotenpunkt B 50 am Ortsbeginn von Mattersburg haben wir ein Grundstück in Toplage gefunden. Somit haben wir das Problem gelöst.“ 

Die Mattersburger Bürgermeisterin LAbg. Ingrid Salamon sagte, das neue ARBÖ-Prüfzentrum sei wichtig für die Stadt Mattersburg wie auch für die ganze Region. Landesrat Christian Illedits erklärte, dass besonders im wachsenden Bezirk Mattersburg Mobilität wichtig sei, daher sei das Serviceangebot des ARBÖ in der Region mit dem größeren Standort perfekt ausgerichtet.

Fünf neue Prüfzentren in den letzten zwölf Jahren

Der ARBÖ Burgenland hat in den letzten zwölf Jahren fünf Prüfzentren neu errichtet. Jenes in Mattersburg, das zunächst nur gemietet war, wurde vor rund zehn Jahren angekauft.

„Das neue Prüfzentrum im Bezirk Mattersburg ist somit der sechste ARBÖ-Standort im Burgenland, den wir komplett neu bauen“, erklärte Präsident Rezar. „All diese Investitionen waren nur möglich, weil sehr gut gearbeitet wurde: in der Landesdirektion und natürlich in den Prüfzentren, wo die ARBÖ-Mitarbeiter täglich unseren Kunden in den Stützpunkten und bei Pannen helfen.“ Der ARBÖ ist mit 49 Mitarbeitern im Burgenland ein mittelständisches Unternehmen. Im Bezirk Mattersburg hat der ARBÖ derzeit 3.600 Mitglieder, im ganzen Burgenland sind es über 28.000.