Musik-Treff in Draßburg wieder offen. Sylvia Schuch führt seit Dezember das Musik-Geschäft ihres Vaters „Frankie“ Barilits fort. Sie wird ein Spezialgeschäft für Tasteninstumente und Gitarren etablieren.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 10. Januar 2021 (04:13)
Neue Betreiberin. Sylvia Schuch, die Tochter von „Frankie“ Barilits führt das Musikgeschäft ihres verstorbenen Vaters fort. Neben Instrumenen bietet sie auch Proberäume, Verleih von Veranstaltungstechnik und Studioräume an.
zVg

Das Musikgeschäft samt Café „Frankie’s Musik-Treff“ am Hauptplatz war ein beliebter und gemütlicher Treffpunkt für Musiker aller Genres. Auch Jungmusiker, die vom Inhaber Franz „Frankie“ Barilits immer sehr gefördert wurden, hatten hier eine Heimat. Seit dem Tod von „Frankie“ im Jahr 2018 war das Geschäft geschlossen. Nun eröffnete es Tochter Sylvia Schuch am 18. Dezember erneut.

Kooperation mit Klavierhaus Förstl

„Mein Mann und ich haben die etwa 450 Quadratmeter große Liegenschaft gekauft und wollen hier ein Spezialgeschäft für Tasteninstrumente und Gitarren etablieren. Dazu gingen wir eine Kooperation mit dem Klavier-Traditionshaus Förstl in Wien ein, das bei uns einen Schauraum betreibt“, erzählt die 36-jährige Inhaberin, die ihren Kunden in Corona-Zeiten auch das Angebot einer virtuellen Beratung unter www.frankie.at anbieten kann. „Wir haben auch, so wie es mein Vater schon getan hat, einen Verleih sowie Service für Veranstaltungstechnik. Außerdem vermieten wir auch Proberäume und richten Aufnahmemöglichkeiten in unserem Untergeschoß ein. Hier gibt es Aufenthaltsräume sowie zwei Studioräume und eine kleine Küche sowie Sanitärräume. Alle Räume sind schalldicht, die Decken sind abgehängt und die erforderlichen Geräte sind auch bereits vor Ort. Auch die Tontechniker können wir bei Bedarf zur Verfügung stellen“, beschreibt Sylvia Schuch das breite Angebot in dem neuen Musikhaus.

Musik-Café wird es nicht mehr geben

Das Musik-Cafè wird Sylvia Schuch nicht wieder eröffnen, sie will sich gemeinsam mit ihrem Gatten lieber voll und ganz auf das Kerngeschäft konzentrieren.

„Ich bin schon 2014 ins Musikgeschäft eingestiegen und habe alles von meinem Vater mitbekommen und kenne quasi das Geschäft von der Pike auf. Mir wurde die Liebe zur Musik quasi schon in die Wiege gelegt. Uns ist schon bewusst, dass wir in sehr außergewöhnlichen Zeiten unser Geschäft eröffnen, aber wir sehen weiteren Lockdowns entspannt entgegen und warten die Krise ab. Es wird schon wieder alles besser werden“, zeigt sich Sylvia Schuch durchaus optimistisch.