Desolate Skaterhalle: Wohin mit den Skatern?. Sollte die Gemeinde Eigenbedarf anmelden, ist der Skaterverein im Winter heimatlos. Bei der nächsten Gemeinderatssitzung im Juni wird Entscheidung fallen.

Von Helga Ostermayer. Erstellt am 10. April 2019 (04:08)
zVg
In Action. Die Skater, die in der Pöttschinger Halle ihre Loops drehen, fürchten, dass sie bald aus dem Gebäude raus müssen.

Vergangene Woche gab es ein Treffen mit Alexander Günther, Obmann des Skateboardvereines Burgenland, und Bürgermeister Martin Mitteregger. Thema war der desolate Zustand der Skaterhalle hinter dem Jugendzentrum „Online“.

„Ich bin jetzt seit 18 Monaten Bürgermeister, das war jetzt die erste Kontaktaufname des Skateboardvereines mit mir wegen des Zustandes der Halle. Wie es mit den gemeindeeigenen Gebäuden weitergeht, ist derzeit gerade in Ausarbeitung, dazu gehört auch die Skaterhalle. Wir haben im Juni Gemeinderatssitzung, bis dahin wird eine Entscheidung fallen. Die Skater sind ein Eisenstädter Verein und der sollte sich in Eisenstadt einen Platz suchen, denn wenn wir gemeindeintern Platz brauchen, so werden wir den natürlich dafür nutzen. Aber alles in allem kann ich sagen, dass es ein gutes Gespräch war“, so der Ortschef.

Auch Alexander Günther vom Skateboardverein war vom Klima des Gespräches mit dem Ortschef sehr angetan, möchte aber bemerken, „dass wir nicht ein Eisenstädter Verein sind, sondern ein landesweiter. Außerdem haben wir vor einiger Zeit durchaus mit dem damaligen Vizebürgermeister Guido Steiger Kontakt aufgenommen und eine Abfuhr erhalten, so haben wir das unterlassen.“

Die Skaterhalle im hinteren Teil des Jugendzentrums „Online“ auf der Hauptstraße, ist die einzige ihrer Art weit und breit, deshalb nützen sie Skater nicht nur aus Pöttsching, sondern auch aus den benachbarten Gemeinden zum Ausüben ihres Sports im Winter und bei Schlechtwetter.