Meierhof wird umgebaut: Etappenziel erreicht. Mitte Jänner haben die Umbauarbeiten im Pöttschinger Meierhof begonnen, im Innenhof ist ein Großteil der Renovierung mittlerweile abgeschlossen.

Von Harald Leitner. Erstellt am 24. Juli 2020 (04:25)
Der Meierhof bietet seit jeher die Möglichkeit für verschiedenste Aktivitäten. Der Umbau soll ihn in Zukunft attraktiver machen.
zVg

Seit 20. Juli sind das Bücherantiquariat sowie die öffentlichen WCs im Pöttschinger Meierhof, die aufgrund der Umbauarbeiten im Innenhof seit Anfang Februar geschlossen waren, wieder zugänglich. Dank der neuen Pflasterungen führt jetzt auch eine Rampe zur Behindertentoilette, welche somit auch benutzbar ist. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Zahlen wird dennoch um Vorsicht und die Einhaltung des Mindestabstandes gebeten.

Die Neugestaltung des Meierhofs ist im Innenhof zu großen Teilen abgeschlossen. Baubeginn für das Projekt war am 4. Februar, ein Bürgerbeteiligungsprozess wurde bereits im Jänner 2019 gestartet. Geplant war die Generalsanierung für die Zufahrt und den Zugang zum Meierhof von der Seestraße sowie auch die Installation von neuen Leitungen und neuer Elektrik im Innenhof. Gleichzeitig sollten der Innenhof und der Außenbereich beim Stein der Begegnung unter anderem mit diversen neuen Pflasterungen, einer Beleuchtung und neuen Sitzgelegenheiten ansprechend gestaltet werden sowie notwendige Reparaturen im großen Veranstaltungssaal vorgenommen werden.

Da in den letzten Jahrzehnten am Meierhofareal nur das Notwendigste investiert wurde, sind diese Arbeiten mit beträchtlichen Kosten verbunden, wobei ein Teil davon vom Land Burgenland in Form einer Förderung übernommen wird. Eine gut funktionierende Infrastruktur im Meierhof ist sehr wichtig für alle Vereine und deren Veranstaltungen und damit für alle Pöttschingerinnen und Pöttschinger.

„Die Neugestaltung des Meierhofareals ist ein erster Schritt zur Neugestaltung unseres Ortszentrums. Der Meierhof selber ist ein wunderschönes und historisches Gebäude im Ortszentrum und sehr wichtig für die Bevölkerung, weil er das Kommunikationszentrum in der Ortschaft ist. Daher werden alle Verbesserungen der Substanz und der Infrastruktur von mir voll unterstützt. Und das passiert nun Schritt für Schritt in den nächsten Jahren“, meint ÖVP-Vizebürgermeisterin Petra Plankl.