„5G“ auch in Mattersburg. Seit kurzem gibt es das schnelle Internet auch in der Bezirkshauptstadt – aktuell nur in einem Radius von 100 Metern.

Von Richard Vogler. Erstellt am 14. Februar 2020 (03:31)
Seit kurzem in Betrieb. Am bestehenden Masten am Dach der ehemaligen Post wurde eine 5G-Antenne montiert.
Richard Vogler

Die Technologisierung schreitet rapide voran und auch in der Bezirkshauptstadt kann man seit kurzem eine Neuerung nutzen: Mattersburg ist neben Gols, Weiden am See, Neusiedl am See, Eisenstadt, und Oberwart einer von sechs 5G-Standorten im Burgenland. Dafür war kein neuer Sender nötig, am bestehenden Masten am Martinsplatz 7 wurden die Antennen montiert. Ganz Mattersburg ist damit jedoch noch nicht versorgt. „Im bebauten Gebiet sind es zirka 100 Meter Radius an Reichweite“, wird von Seiten der A1-Pressestelle berichtet.

Als zuständiger Landesrat für den Breitbandausbau begrüßt Christian Illedits die Einführung der 5G-Technologie im Burgenland: „5G-Sendestationen stärken den Wirtschaftsstandort und schaffen neue Perspektiven für Digitalisierung in allen Bereichen.“

Die 5G-Technologie ist nicht ganz unumstritten. Befürworter heben die schnellere Geschwindigkeit bei der Datenübertragung – sprich schnelleres Internet – hervor und es bestehe keine Gefahr für die Gesundheit der Menschen.

Gegner verweisen hingegen auf eine Gefährdung für die Gesundheit der Menschen. Beim 5G-Netz gibt es höhere Frequenzen. Je höher die Frequenz, desto geringer ist die Reichweite, und um 5G flächendeckend zu installieren, bräuchte es mehr Sendemasten. 5G-Sendemasten müssen nicht auf Dächern montiert werden, sie lassen sich auch auf kleinen Kästen montieren und die Strahlenbelastung ist somit höher.