25 Jahre Heinzelfrauen in Mattersburg

Erstellt am 08. Dezember 2022 | 05:04
Lesezeit: 2 Min
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Cornelia Benczak, Daniela Angerer, Geschäftsführerin Petra Rosner, Katarina Rothleitner-Kreienbühl und Verena Grafl beim Spendenpunschstand, bei dem 1.280 Euro eingenommen werden konnten.
Foto: Heinzelfrauen
Über die Jahre hinweg wurden insgesamt 820 Frauen begleitet und unterstützt.

Eine Erfolgsgeschichte 25 Jahre alt: Am 1. September 1997 wurden die „Heinzelfrauen“ aus der Taufe gehoben. Gegründet hat das Projekt die Mattersburgerin Wilma Fischer und die Bilanz kann sich sehen lassen: Beim sozialökonomischen Beschäftigungsbetrieb wurden über die Jahre hinweg 820 Frauen (Stand: 30. November 2022) begleitet und unterstützt.

Ziel der „Heinzelfrauen ist, Frauen zu helfen, im Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen. Fördergeber ist zu 100 Prozent das AMS, von den Heinzelfrauen ist eine Eigenerwirtschaftungsqoute von rund einem Drittel zu erbringen. Die Arbeitskräfte werden vom AMS zugewiesen, sie dürfen zwischen sechs und zwölf Monate beim Projekt bleiben.

Fischer war lange Jahre Geschäftsführerin, nach Doris Sebesta und Karin Homberger übernahm im vergangenen Jahr Petra Rosner die Geschäftsführung, die heuer ebenso ein Jubiläum feiert: Rosner ist seit 20 Jahren bei den Heinzelfrauen beschäftigt. „Ich war 17 Jahre bei einer Steuerberatungskanzlei tätig. Ich wollte mich beruflich in Richtung Soziales verändern“, so Rosner,

„Für mich ist meine Arbeit eine Herzensangelegenheit. PETRA ROSNER Geschäftsführerin

Nach kurzer Station bei der Frauenservicestelle „Die Tür“ bekam sie das Job-Angebot bei den Heinzelfrauen und am 1. November 2002 hatte sie dort ihren ersten Arbeitstag, wo sie in der Kundenbetreuung und in der Buchhaltung tätig war. „Für mich ist meine Arbeit eine Herzensangelegenheit, ich kann tagtäglich Frauen helfen und unterstützen“, so Rosner.

Vergangene Woche veranstaltete Petra Rosner und ihr Team einen Spendenpunschstand.

Selbstgemachten Punsch und burgenländische Grammelpogatscherln gab’s und es wurde kräftig gespendet. Der Reinerlös von € 1280.- kommt den Transitarbeitskräften zugute.