Katharina Fröch unterstützt Kinder bei Integration. Seit September 2020 ist Katharina Fröch als Integrationspädagogin im Kindergarten Zemendorf/Stöttera tätig. Ihre Hauptaufgabe ist die Unterstützung beeinträchtigter Kinder.

Von Viktoria Sieber. Erstellt am 22. November 2020 (04:55)
Symbolbild
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Aufgrund des Bedarfs einer Integrationspädagogin wurde Katharina Fröch aus Zemendorf (Kleinfrauenhaid) im September 2020 mit einem Beschäftigungsausmaß von 20 Wochenstunden in den Kindergartendienst aufgenommen. Die Absolventin der BAfEP (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik) Oberwart hat sich im Zuge ihrer Diplomarbeit mit dem Thema Integration von beeinträchtigten Kindern beschäftigt und möchte nun vorrangig mit Kindern, die eine Unterstützung brauchen, arbeiten.

In ihrer Diplomarbeit ging es um eine spezielle Form des Autismus, das Asperger-Syndrom. Deshalb war der Schwerpunkt der Arbeit neben der Inklusion im Kindergarten auch die spätere Inklusion in der Volksschule und Hauptschule. Dies hat sie anhand einer Familie, mit einem an Asperger erkranktem Kind, analysiert.

Katharina Fröch hat im Juni 2020 erfolgreich die BAfEP in Oberwart abgeschlossen.
zVg

„Durch die vielen Praxiserfahrungen während meiner Schulzeit habe ich bereits früh gemerkt, dass Kinder mit diversen Beeinträchtigungen mein Interesse sehr stark geweckt haben“, so Fröch. Schon in der Hauptschulzeit wusste Fröch, dass sie im Kindergarten arbeiten möchte.

„Es ist schön, zu sehen, wie sich die Kinder in der Kindergartenzeit weiterentwickeln und immer selbstständiger werden. Man ist stolz, wenn man sieht, dass man den Kindern einige grundlegende Werte für die Zukunft mitgegeben hat“, so Fröch über ihren Beruf. Besonders die täglichen neuen Herausforderungen und die Flexibilität und Spontanität, die der Beruf fordert, macht Fröch Spaß. Eine gute Zusammenarbeit von Integrationspädagogin, Kollegium, Eltern und Therapeuten wichtig für die Inklusion des Kindes.

Hauptbezugsperson des Kindes

„Als Integrationspädagogin ist man sozusagen die Hauptbezugsperson des beeinträchtigen Kindes. Man unterstützt die Kinder in bestimmten Situationen und bei Aktivitäten, welche sie ohne Hilfe nur schwer alleine meistern können. Dabei fixiert man sich nicht alleine auf das beeinträchtigte Kind. Es werden Spielsituationen hergestellt, an denen mehrere Kinder teilnehmen, damit das Kind gut in die Gruppengemeinschaft einbezogen wird“, so Fröch.

Die Beeinträchtigungen der Kinder können von leichten körperlichen bis hin zu einer schweren geistigen Beeinträchtigung reichen. Die Aufgaben der Integrationspädagogin ist es, Förderangebote gezielt auf das Kind anzubieten.