Funpark hat die größte Trampolin-Anlage des Landes. Der Neusiedler Funpark umfasst nach Erweiterung 14 Sprungplätze. Der Betreiber träumt von moderner Minigolf-Anlage.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 12. Juni 2019 (05:29)
Birgit Böhm-Ritter
Fred Angerbauer freut sich über eine gute Auslastung seines Funparks. Nun hat er aufgestockt: Er verfügt nun über eine Trampolinanlage mit 14 Sprungplätzen.

Es ist nun die dritte Saison, dass Fred Angerbauer mit seinem Funpark neben dem Hallenbad situiert ist. Nachdem er zwei Jahrzehnte im Bereich des Strandbades angesiedelt war, hat er sich nun am neuen Standort etabliert. Heuer hat er seine Trampolinanlage sogar vergrößert.

„Die Kinder aus der Region haben den Funpark hier super angenommen“, freut sich Angerbauer. Bis dato konnte er schon mit zwölf Trampolins aufwarten. Nun hat er aufgrund der großen Nachfrage um zwei weitere Trampolins aufgestockt. Vierzehn Personen können sich nun gleichzeitig in der Anlage bewegen. Damit steht die größte Trampolin-Anlage des Burgenlandes vermutlich in Neusiedl am See.

Angerbauer ist mit der Auslastung seines kleinen Freizeitparks namens „Bike Stop am See“ zufrieden, er weiß aber auch, dass ihm vor allem Touristen und Tagesgäste am neuen Standort durch die Lappen gehen. „90 bis 95 Prozent der Kinder, die zu mir kommen, sind einheimische“, erzählt er. Auf Badegäste, die ihren Strandtag mit einem Minigolf-Spiel oder ein paar Sprüngen im Trampolin aufpeppen wollen, muss er, abseits des Strandgeschehens, verzichten.

Minigolf: Idee „im Hinterkopf“

Die Übersiedlung des Funparks aus dem Seebad auf die Hallenbad-Wiese wurde 2016 fixiert – ohne Minigolf-Anlage allerdings. Am ehemaligen Standort des Freizeitparks sollte ein neues Seehotel entstehen. Die Pläne dafür sind jedoch geplatzt. Das Baurecht auf dem Grundstück hat die Freizeitbetriebe GmbH im Vorjahr wieder zurückgekauft.

Auch die damaligen Pläne Angerbauers, eine hochmoderne Minigolf-Anlage im Strandareal zu bauen, platzten mit dem Standortwechsel auf die Hallenbad-Wiese. Diese Pläne wurden vorerst ad acta gelegt, „im Hinterkopf“ des Betreibers sind sie aber nach wie vor präsent. Sein Vertrag mit der Freizeitbetriebe GmbH für den derzeitigen Standort läuft noch bis 2022. „Wer weiß, was sich bis dahin im Strandbad noch tut“, hofft Angebauer insgeheim immer noch auf eine Möglichkeit, seine Pläne umzusetzen. Die Nachfrage nach Minigolf sei jedenfalls nach wie vor hoch, ist er sich sicher: „Immer wieder fragen mich Leute danach und bedauern, dass es derzeit keine Anlage in Neusiedl gibt.“