Apetlonerin macht Video-Projekt zum Landesjubiläum. Die Apetlonerin Verena Kögl bat fünf Burgenländer für spannende Interviews vor die Kamera.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 12. Juni 2021 (05:34)
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Verena Kögl sprach mit „bemerkenswerten Köpfchen“ des Landes.
BVZ

Verena Kögl hat viele Talente. Die Kindergärtnerin im Neusiedler Kindergarten Gartenweg ist nicht nur eine gute Pädagogin: Sie schreibt Romane, Hochzeitsreden, unterrichtet „Kreatives Schreiben“ an der Volkshochschule und moderiert. Anlässlich des 100. Geburstages des Burgenlandes hat die Apetlonerin das Projekt „Burgenland Wohnzimmer“ ins Leben gerufen.

Kögl lud Burgenländer zum Gespräch – und zwar nicht, wie man meinen könnte, auf die Wohnzimmercouch. Das Wohnzimmer ist vielmehr ein Synonym für das Land selbst. Und so entstanden Interviews im Folientunnel, in einem Tonstudio oder inmitten einer Wiese. In diesen Wohnzimmern spricht Verena Kögl mit Menschen, die „mit ihren Ideen und Betrieben Außergewöhnliches für das Burgenland leisten“.

Ihre ersten Gesprächspartner waren Lukas Unger aus Siegendorf (Skyabiliy) und Josef Pitzl aus Apetlon. Letzterer berichtete etwa von seiner Burgenland-Hymne, die er bereits zum 75. Geburtstag des Landes komponiert hatte.

Zu sehen auf YouTube-Kanal

Zu sehen sind die kurzweiligen Interviews auf dem von Kögl eigens eingerichteten YouTube-Kanal (Das Burgenland Wohnzimmer) sowie auf ihrer Website www.verenakoegl.at . Die Idee zu ihrer Interviewreihe hatte die in Weiden lebende Frohnatur bereits 2018. Mit Raffael Maltrovsky fand sie einen Kameramann, den sie für ihr Projekt begeistern konnte und so entstanden bis dato fünf Videos, die zwischen Mai und Juli veröffentlicht werden.

So unterschiedlich die Protagonisten in den Videos auch sein mögen, haben doch alle Interviews Eines gemeinsam. Sie schließen mit einem „Burgenland-Word-rap“. Die gleichen Fragen, aber viele verschiedene Antworten sind das Resultat und spiegeln die Vielfalt des Landes und seiner Menschen wider. „Das Projekt bietet nicht nur gute Werbung für unsere heimischen Betriebe und unser Bundesland selbst, sondern kann mit Stolz aufzeigen, welche bemerkenswerten Köpfchen wir bei uns haben“, betont Verena Kögl.