Oroszlan überzeugt in Wallern im Burgenland

Erstellt am 04. Oktober 2022 | 18:58
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Die Wallerner Bevölkerung sprach sich in hohem Maße für den neuen, seit Dezember amtierenden Bürgermeister aus.

„Es ist einfach überwältigend, wenn man zum ersten Mal bei einer Wahl antritt und dann gleich so einen Zuspruch erfährt“, so Ernst Oroszlan (SPÖ) über seine Erfahrung des vergangenen Wahlsonntags.

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Oroszlan
Foto: Klaus Zwinger

Sein Vorgänger Helmut Huber (SPÖ) bekleidete ganze 25 Jahre lang das Amt des Wallerner Bürgermeisters und hinterließ dementsprechend große Fußstapfen, die es nun für Oroszlan zu füllen gilt.

„Dieses Ergebnis in der Gemeinderats- und auch in der Bürgermeisterwahl ist natürlich ein riesiger Vertrauensvorschuss, dem mein Team und ich nun in der kommenden Amtsperiode gerecht werden wollen.“

„Verluste sind immer schwer.“

Durch den Zugewinn von drei Mandaten hält die Wallerner SPÖ nun mehr als zwei Drittel der Mandate und darf auch den Vizebürgermeister stellen. Das ruft vonseiten der ÖVP natürlich Unmut hervor.

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Theresia Gerstl muss das Ergebnis erst verdauen.“ nehmen.
 
 
Foto: Klaus Zwinger

Theresia Gerstl, die diesen Posten in der vergangenen Amtsperiode für die ÖVP innehielt glaubt, dass dieses Mal viele Faktoren zusammgekommen sind, die schließlich zu diesem für sie erschütternden Ergebnis geführt haben.

„Verluste sind immer schwer. Wir müssen dieses Ergebnis erst verarbeiten, bevor wir es analysieren und hinterfragen können. Der Verlust des Vizebürgermeisters macht die Enttäuschung natürlich umso größer. Nun gilt es alles daran zu setzen, das Vertrauen der Bevölkerung in uns wieder herzustellen, um in Zukunft wieder in Wallern mitgestalten zu können“.