Burgenländer zündelte zweimal in Baden und erfand Überfall

Erstellt am 31. August 2022 | 13:43
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Polizei vermutet Verbrechen
Symbolbild
Foto: NOEN, APA (Symbolbild)
Ein 26-Jähriger hat am Dienstagabend die Polizei in Baden auf Trab gehalten.

Der Burgenländer hatte zweimal im Stadtgebiet gezündelt, die Vorfälle selbst angezeigt und später bei einer Einvernahme gestanden. Zwischen den beiden Brandstiftungen in der Kurstadt meldete der Mann außerdem einen erfundenen Raubüberfall per Notruf. Für den Beschuldigten endeten diese Handlungen mit einer Festnahme und der Einlieferung in die Justizanstalt Wiener Neustadt.

Kurz vor 20.45 Uhr waren Beamte der Polizeiinspektion Baden nach Angaben vom Mittwoch zu einem brennenden Mülleimer gerufen worden. Die Flammen wurden durch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gelöscht.

Der 26-Jährige aus dem Bezirk Neusiedl am See gab an Ort und Stelle zunächst an, Brandgeruch wahrgenommen und umgehend die Einsatzkräfte gerufen zu haben. Zudem sagte der Burgenländer aus, schon um etwa 19.30 Uhr in einem Park in Baden ein Feuer angezeigt zu haben. Entdeckt wurde dort letztlich ein verbrannter Pullover.

Im Rahmen einer Befragung gestand der 26-Jährige beide Brandlegungen. Weiters gab er zu Protokoll, kurz vor 20.00 Uhr einen Polizeinotruf wegen eines von ihm erfundenen Raubüberfalls abgesetzt zu haben.