Miliz: 1000 Soldaten übten in Bruckneudorf

Erstellt am 24. November 2022 | 04:18
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MilizionärInnen bei einer Gefechtsübung im sogenannten „Angererdorf“ beim Truppenübungsplatz Bruckneudorf.
Foto: Ziegler
SoldatInnen aus Wien und Niederösterreich waren dabei.

 Vergangene Woche fanden sich über 1000 SoldatInnen am Truppenübungsplatz (TÜPl) Bruckneudorf zu gemeinsamen Übungen ein. Zweck ist es, einerseits die Einsatzbereitschaft zu erhalten, andererseits sich auf neue Einsatzszenarien vorzubereiten. Dabei sollen sowohl die Fähigkeiten der einzelnen SoldatInnen gesteigert als auch das Zusammenwirken innerhalb der Einheiten trainiert werden.

Ein Schwerpunkt ist das sogenannte „Zugsgefechtsschießen“, bei dem jeweils 30 SoldatInnen ihren Auftrag sowohl in urbanem Gelände als auch im Wald durchführen müssen – und das mit scharfer Munition. „Solche Übungen geben den SoldatInnen auch jenes Selbstvertrauen, dass sie im Einsatzfall jede noch so schwierige, mit Lebensgefahr verbundene Situation, die auf sie zukommen kann, erfolgreich meistern können“, attestiert der Kommandant des TÜPl Markus Ziegler.

Der wesentliche Zweck dieser Übungen besteht nicht darin, ein subjektives Sicherheitsgefühl für die Bevölkerung zu erzeugen, sondern jene Soldaten bestmöglich aus- und weiterzubilden, die in Einsätzen den Schutz der Bevölkerung sicherstellen sollen, z. B. den Schutz der kritischen Infrastruktur.