Ungewöhnlicher Betrugsversuch in Kittsee. Schon vor zwei Wochen wurde ein Frau vor dem Einkaufszentrum in Kittsee von zwei unbekannten Personen angesprochen, die ihr angaben, einen angeblich entlaufenen Hund gefunden zu haben, jedoch aus Zeitmangel (eine der beiden Unbekannten gab an, sie sei im diplomatischen Dienst der EU tätig) sich nicht um diesen kümmern zu können. Die Frau übernahm daraufhin die vorläufige Betreuung des Hundes.

Von Redaktion BVZ.at. Erstellt am 20. Oktober 2020 (10:45)
Symbolbild
shutterstock.com/gornostay

Einige Tage darauf haben die Polizisten in Kittsee in Erfahrung gebracht, dass der bei der Frau untergebrachte, angeblich entlaufene Hund, welchen die tatsächlichen slowakischen  Besitzer zwischenzeitlich über eine Anzeige bei der Polizei und über soziale Medien suchten, von diesen bei einem Einkauf vor dem Geschäft angeleint worden war und danach verschwunden gewesen sei.

Am vorigen Donnerstag kam nun eine der unbekannten Frauen, welche den Hund als entlaufen ausgegeben hatte, zum Wohnhaus der „Betreuerin“ des Hundes, gab ihr als Geschenk eine Flasche Sekt und versuchte weinend Bargeld von ihr zu bekommen, da ihr Fahrzeug angeblich ein Gebrechen hätte und es in Wien abgestellt sei.

Da die Frau zu Recht Betrugsabsichten vermutete, gab sie ihr das verlangte Geld nicht, sondern meldete sie den Vorfall der Polizei.