Park & Ride-Anlage für alten Parndorfer Bahnhof. Der Bahnhof Parndorf bekommt 44 neue Parkplätze und im Kreuzungsbereich werden verkehrsleitende Maßnahmen gesetzt.

Von Paul Haider. Erstellt am 02. Oktober 2019 (06:16)
Haider
Problemzone. Im Kreuzungsbereich beim Bahnhof Parndorf kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Im vergangenen Jahr wurde der Bahnhof Parndorf Ort aufwendig umgebaut und modernisiert. Jetzt stehen Bauarbeiten am „alten“ Parndorfer Bahnhof vor der Umsetzung. Geplant sind ein neuer Parkplatz für 44 Autos und eine Neugestaltung des Kreuzungsbereichs zwischen Bahnhof und Pioneerstraße.

Derzeit gibt es keine Park & Ride Anlage beim Bahnhof, oft wird „wild“ geparkt. Die neue Zufahrtsstraße zur Firma Corteva (ehemals Pioneer) kann oft nicht verwendet werden, da parkende Autos die Zufahrt versperren. Die Folge sind gefährliche Situationen, wie Bürgermeister Wolfgang Kovacs (LIPA) im BVZ-Gespräch schildert: „Die jetzige Situation bei der Kreuzung ist ziemlich heikel. Lkw-Fahrer von der Firma Pioneer haben schon mehrmals gemeldet, dass es hier zu gefährlichen Situationen kommt. Der Bereich muss für Fußgänger, Auto- und Lkw-Fahrer sicherer werden.“

Eine Arbeitsgruppe der Gemeinde hat gemeinsam mit den ÖBB die Pläne für den Bahnhofs-Umbau erarbeitet. Konkret ist laut dem Ortschef eine erhöhte Fläche im Kreuzungsbereich als verkehrsleitende Maßnahme geplant. Zusätzlich soll ein neuer Parkplatz mit 44 Autostellplätzen für mehr Ordnung im Bahnhofsbereich sorgen. „Mit den 44 Parkplätzen kriegen wir die Kreuzung frei“, ist Bürgermeister Kovacs überzeugt.

In der morgigen (Donnerstag) Gemeinderatssitzung wird über den Vertrag für die neue Park & Ride Anlage abgestimmt. Der Ortschef ist zuversichtlich, dass es grünes Licht für das Projekt geben wird: „Ich kann mir vorstellen, dass der Parkplatz noch heuer realisiert wird. Danach wird die Kreuzung umgebaut.“

Wie der Bürgermeister anmerkt, werde der Bau der Park & Ride Anlage leider auch seine Opfer fordern: Zwei alte Kastanienbäume und ein wilder Garten müssen für den neuen Parkplatz weichen. Als Kompensation stellt Kovacs mehrere Neupflanzungen in Aussicht.