Millionenausbau für KH Kittsee

Zufahrten werden neu gestaltet, neue Behandlungsräume für Akutgeriatrie.

BVZ Redaktion Erstellt am 14. Oktober 2021 | 05:38
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Suzana Lupšić, stellvertretende Pflegedirektorin im Krankenhaus Kittsee, KRAGES-Baumeister Markus Gugler, Dieter Feitek, kaufmännischer Direktor des Spitals, und Roland Müllner, Teamleiter der Technik, besprechen die Umbaupläne für das Krankenhaus.
Foto: KRAGES

Im nördlichsten Krankenhaus der KRAGES, im Batthyány-Strattmann-Spital in Kittsee, starten nächste Woche große Umbauarbeiten: Der sogenannte Wirtschaftshof, der Innenhof und die Zufahrten auf beiden Seiten des Spitals werden neu gestaltet.

Ziel ist es, die künftigen Verkehrsflüsse des in der Ortsmitte neben der Kirche gelegenen Spitals sauber zu trennen. Durch die Einfahrt an der Hauptstraße fahren dann nur mehr die Akutfälle mit Notarzt, Rettung und Krankentransport ein – sie werden über einen neu zu bauenden „Kreisverkehr“ im Innenhof in die jeweiligen Ambulanzen verteilt. Der Wirtschaftsverkehr – Lieferanten oder Müllabfuhr – hingegen fährt von der Hauptstraße ein, zwischen Kirchenmauer und MRT-Gebäude, und bei der Spitalgasse wieder hinaus.

Im hinteren Bereich (Spitalgasse) werden ab Frühjahr 2022 neue Behandlungsräume für die Akutgeriatrie und Remobilisation (AG/R) errichtet.

Dabei handelt es sich um eine auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtete Behandlung und Betreuung. Die AG/R wird im Herbst 2022 die ersten Patientinnen und Patienten aufnehmen. „Die Vorfahrt zu diesem Teil des Spitals wird damit getrennt vom restlichen Verkehr. Durch diese Verkehrsberuhigung wird die Situation für die älteren Menschen, aber auch für alle, die dorthin zu Besuch kommen, sicherer und weniger belastend werden“, sagt Dieter Feitek, kaufmännischer Direktor des Spitals. Die neuen Verkehrsflächen werden bis Jahresende realisiert.

2,4 Millionen Euro für Umbauarbeiten

In Summe werden in AG/R und die Neugestaltung der Verkehrswege 2,4 Millionen Euro investiert. Weiters werden im Zuge der Umbauarbeiten die notstromversorgte Sicherheitsbeleuchtung adaptiert und Experten mit der Analyse des Baumbestandes im Inneren des Spitals beauftragt. „Sollten alte Bäume gefällt werden müssen, werden wir jedenfalls wieder neue anpflanzen“, so Feitek.

„Kittsee bleibt bis 2030 Spitalsstandort, daher werden wir – wie im ‚Masterplan Burgenlands Spitäler‘ vorgesehen – auch weiter dort in die Versorgung der Menschen im Bezirk Neusiedl am See investieren“, versichert KRAGES-Geschäftsführer Hubert Eisl. Die Planungen für das neue Spital in Gols sind unterdessen am Laufen.