Pamhagen

Erstellt am 13. Mai 2018, 05:00

von Bettina Deutsch

Wirbel um Grillplatz in Pamhagen. Nachträglich datierte Kostenbeiträge rund um den neugestalteten Aktiv-Treff in Pamhagen sorgen bei der SPÖ für Unverständnis.

Rätselraten. Vizebürgermeister Manfred Bleich fordert eine detaillierte Erläuterung der Kostenfrage.  |  BVZ

Vor einem Jahr wurde die Eröffnung des neuen Grillplatzes und Aktiv-Treffs zelebriert, über die Endabrechnung scheiden sich jedoch noch die politischen Geister.

Ein moderner Treffpunkt für Feierlichkeiten diverser Art und Sportliebhaber sollte es werden, im Gemeinderat wurde das Vorhaben vor rund zwei Jahren beschlossen. Schon damals hat sich das Team rund um Vizebürgermeister Manfred Bleich Gedanken über die Kostenfrage gemacht, von der Idee war man dennoch einstimmig angetan. Um zu Beginn der Sommersaison fertig zu sein, wurde unverzüglich mit den Arbeiten begonnen, rund 340.000 Euro sollte das geplante Outdoor-Paket inklusive Skaterplatz, Radlerrast und Outdoor Fitness kosten.

Bei der Gemeinderatssitzung vergangener Woche wurde der Prüfungsbericht von der SPÖ-Fraktion vor versammelter Mannschaft jedoch in Frage gestellt. Dort seien nämlich Summen angeführt, welche erst einen Tag nach dieser Prüfung datiert sind.

Zudem beläuft sich das Grillplatz-Projekt mit den dadurch nachträglich hinzugefügten Kosten von 171.549,34 Euro nun auf rund 510.000 Euro, ein Umstand, der der Opposition sauer aufstößt.

Tschida : "Haben nichts zu verbergen"

„Beim Amt der Burgenländischen Landesregierung um Förderung angesucht, wurde unser Projekt mit einem Betrag von 184.000 Euro gefördert. Hätte man bereits beim Ansuchen die Kosten von 510.000 Euro angegeben, hätten wir eine höhere Fördersumme erhalten. Meiner Meinung nach sollen die Kosten schöngeredet werden und ich vermute, dass es sich bei den 510.000 Euro noch nicht um die Endabrechnung handelt“, gibt der Vize zu Bedenken.

Bürgermeister Josef Tschida ist sich keiner Schuld bewusst: „Wir haben nichts zu verbergen. Bei den 509.636,18 Euro handelt es sich um die Endsumme. Die Abrechnung der letzten Kostenbeiträge hat sich lediglich etwas verzögert“ kontert Ortschef Josef Tschida.