Pannoneum-Absolventin erhielt Auszeichnung

Pannoneum-Absolventin beschäftigte sich mit der Ernährung der Zukunft und wurde dafür mit dem ÖKOLOG-Award ausgezeichnet.

Erstellt am 20. November 2021 | 06:43
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Ökolog-Award verliehen: Petra Mayer, Ökolog-Koordinatorin Burgenland, Angela Deutsch, Amt der Burgenländischen Landesregierung, Landesrätin Daniela Winkler, Preisträgerin Lisa Marie Jurika, Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf, Lisa Josk vom Ökolog-Team und Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz.
Foto: Landesmedienservice Burgenland

Lisa Marie Jurika wurde mit dem ÖKOLOG-Award ausgezeichnet. Die Absolventin des Neusiedler Pannoneums durfte vergangene Woche den Preis unter anderem von Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf und Bildungslandesrätin Daniela Winkler in Eisenstadt entgegennehmen.

Der ÖKOLOG-Award wird im Burgenland für herausragende Diplomarbeiten im Bereich der berufsbildenden höheren Schulen beziehungsweise für vorwissenschaftliche Arbeiten im Bereich der allgemeinbildenden höheren Schulen verliehen. Bei ÖKOLOG handelt es sich um das größte Netzwerk für Umwelt und Schule im Burgenland.

Neue Lebensmittel als Nahrung der Zukunft

Lisa Marie Jurika beschäftigte sich in ihrer Arbeit mit einem zukunftsträchtigen Thema im Bereich der Ernährung. Sie nahm „neuartige pflanzliche Lebensmittel als Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährungsweise“ unter die Lupe.

In einer Aussendung ihrer ehemaligen Schule gratulierten ihr ihre Betreuungslehrerinnen Petra Altenburger und Edith Polay-Lidy. In der Diplomarbeit mit dem Übertitel „Novel Food als Nahrungsmittel der Zukunft“ hat Jurika einen Einblick in eine nachhaltige Ernährungsweise mit Hanf, Algen und essbaren Blüten gegeben, die auch gleichzeitig die Umwelt schont. Die Aktualität des Themas zeigt sich schon allein dadurch, dass die Fleisch- und Getreideproduktion für die wachsende Weltbevölkerung bald an ihre natürlichen Grenzen stoßen wird. Hanf, Algen und essbare Blüten sind vielseitig einsatzbare und nährstoffreiche Nahrungsmittel, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient haben.

Ein weiterer Award ging an Lena Tschach, die am BG/BRG Mattersburg mit dem Thema ‚Mikroplastik – die unsichtbare Gefahr‘ den aktuellen Stand der Wissenschaft in diesem Bereich erforschte und anhand eines Beispiels die Situation in Kläranlagen Österreichs erkundete.

Lob aus der Landespolitik

Bei der Übergabe der Awards betonte Umweltreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Eisenkopf die wichtigen Impulse, die in den burgenländischen ÖKOLOG-Schulen für die Sensibilisierung für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen gesetzt werden.

Die Vermittlung der Notwendigkeit nachhaltigen Denkens und Handelns und einer breiten Wissensbasis an die jungen Menschen sei ein Grundpfeiler für eine bessere Zukunft. „Die ausgezeichneten Arbeiten der beiden Preisträgerinnen zeigen, dass dieser Ansatz bei den Jugendlichen auf einen fruchtbaren Boden fällt“, so Eisenkopf.

In unzähligen Schulprojekten beschäftigen sich burgenländische Schulen ständig mit Umwelt- und Naturschutz. Das Thema bilde einen Schwerpunkt im burgenländischen Bildungsbereich, sagte Bildungslandesrätin Daniela Winkler. „Mit zahlreichen Projekten und Initiativen stärken wir bei Kindern und Jugendlichen nicht nur das Verständnis dafür, sondern geben ihnen eine Plattform, auf der sie ihre Ideen und Anliegen zu diesem Thema einbringen und präsentieren können.“

Der ÖKOLOG-Award sei ein wichtiges Instrument für Umweltbildung und nachhaltige Entwicklung, ein Thema, dem immer größere Bedeutung zukomme. „Gratulation an die Preisträgerinnen, die mit ihren Arbeiten ein besonderes Engagement bewiesen haben“, sagte Bildungslandesrätin Winkler.