Schießunfall: Prozess gegen jungen Soldaten

Ein junger Soldat, der Anfang Juni beim Assistenzeinsatz im Raum Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) einen Kameraden durch eine Schussabgabe schwer verletzt haben soll, muss sich am Donnerstag vor Gericht verantworten.

Erstellt am 18. September 2021 | 06:00
Soldat Bundesheer Symbolbild
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Foto: APA-FOTO: ROBERT JAEGER

Beim Hantieren mit seiner Waffe hatte sich ein Schuss gelöst, der seinen 19-jährigen Kameraden im Brust- und Bauchbereich traf. Ihm wird fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Prozess am Landesgericht Eisenstadt beginnt um 9.30 Uhr.

Die beiden jungen Männer sollen zuvor beide mit ihren Waffen hantiert und diese mehrmals ge- und wieder entladen haben. Der Schütze dürfte letztlich nicht mehr gewusst haben, in welchem Zustand sich seine Pistole befindet. Außerdem sollen die beiden "Zielübungen" gemacht haben, wobei es zu dem Unfall kam.