Neuer Spielplatz zum Toben und Spielen. Rund 170.000 Euro investierte die Gemeinde in einen neuen Treffpunkt im Ort mit vielen Bewegungsmöglichkeiten für den Wallerner Nachwuchs.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 10. Juni 2021 (00:00)
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Schaukeln, Klettern, Rutschen, Springen. Die vielen Bewegungsmöglichkeiten lassen Kinderherzen buchstäblich höherschlagen.
Schennet

Die Gemeinde Wallern hat im Zuge des Projektes „Dorferneuerung“ beschlossen, den bestehenden Spielplatz auf dem Areal „Am Spielplatz“ umzubauen und deutlich zu erweitern. Alle Wallerner Bürger konnten sich mit Ideen zur Gestaltung des Spielplatzes einbringen.

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Ein großer Sandspielbereich, eine „Sandbaustelle“ und ein überdachter Sitzplatz laden nun zum Besuch ein. Ein neuer Erdwall und eine Rutsche bieten Kindern eine weitere Möglichkeit zum Toben. Besonderes Highlight sind sicherlich die beiden Bodentrampoline. Zusätzlich bekam der neue, zentrale Spielplatz eine befestigte eineinhalb Meter breite Rollerbahn. Neue Beleuchtungen, viele weitere Spielgeräte und das Fußballspielfeld ergänzen das Projekt. Und wer von der vielen Bewegung Hunger bekommt, darf sich schon mal einen kleinen Vitaminsnack gönnen: Einige Sträucher mit essbaren Beeren laden zum Naschen ein.

Der große Spielplatz wurde am 13. Mai für die Bevölkerung geöffnet. Rund 170.000 Euro wurden investiert, 81.000 Euro werden vom Bund (KIP 2020) gefördert, auch um Landesförderung wurde bereits angesucht.

Die Gemeinde Wallern bedankt sich bei Gemeindevorstand Ernst Oroszlan für sein Engagement und die Begleitung des Projekts.

Fünf Baumarten in Wallerns Härtetest

Die Allee in der Wallerner Bahnstraße gilt als die längste Kastanienallee aller burgenländischen Gemeinden. Da die Kastanie dem Klimawandel aber nicht gewachsen ist, werden nach und nach alle schadhaften Bäume durch neue Pflanzen ersetzt. 40 Kastanien mussten bereits ausgefräst werden.

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Seitens der Gemeinde wurde entschieden, nun eine andere Baumart zu setzen, die dem pannonischen Klima besser angepasst ist. Derzeit werden auf der zentralen Grünflache in der Siedlung (Nähe Bahnhof) fünf Baumsorten auf ihre Widerstandsfähigkeit getestet, um schließlich entscheiden zu können, welche der Baumsorten die Kastanie ersetzen wird. Bei den fünf Arten handelt es sich um den Fächerblattbaum (Ginkgo), die Hopfenbuche, den Mittelmeer-Zürgelbaum, die Hainbuche und die Zelkove. Die ersten Aussetzungen erfolgen im Herbst. In Summe müssen auf mittlere Sicht etwa 170 Kastanien ersetzt werden.

Wichtig ist der Gemeinde Wallern allerdings, dass die Bahnstraße bepflanzt bleibt, denn die Baumallee ist nicht nur optisch eindrucksvoll, sondern kühlt die Häuser entlang der Straße und absorbiert Abgase.

Entgeltliche Einschaltung