„Zur Dankbarkeit“ mit bester Falstaff-Bewertung. Der neue Restaurantguide weist das Podersdorfer Landgasthaus unter den Top 3 des Burgenlands aus.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 06. März 2019 (04:34)
Steve Haider
Top-Gastronomie. Seit Jahren kann sich Josef Lentsch mit seinem Gasthaus „Zur Dankbarkeit“ in Podersdorf an der Spitze behaupten.

Mehr als 255.000 Votings von rund 18.800 Gästen hat die Falstaff-Redaktion für den neuen Restaurantguide erhalten, bewertet wurden die Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente.

„Freuen uns sehr, dass unsere Teamarbeit honoriert wird“

Im Burgenland führt „Gut Purbach“ mit 95 Punkten das Landesranking allein an und verdrängt den „Taubenkobel“ in Schützen am Gebirge mit 93 Punkten auf Platz zwei. Den diesjährigen – „neuen“ – Platz drei sichert sich mit 90 Punkten das „Zur Dankbarkeit“ in Podersdorf.

„Wir freuen uns natürlich sehr darüber, dass unsere Teamarbeit honoriert wird. Das Besondere daran ist, dass die Falstaff-Bewertung eigentlich eine Publikumstrophäe ist und die Zufriedenheit unserer Gäste widerspiegelt“, zeigt sich Markus Lentsch über das gute Abschneiden hochzufrieden.

Als Neueinsteiger unter den Top Fünf im Bezirk reihen sich gleich nach dem ersten Jahr mit neuem Chefkoch das Restaurant „Zur blauen Gans“ (Weiden am See) und das „Restaurant am Friedrichshof“ ein.

Oliver Wiegand, der vom Friedrichshof wieder in die Blaue Gans zurückkehrte, erhielt vom Falstaff-Restaurantguide 87 Punkte und reiht sich damit auf Platz zwei im Bezirk ein. Sein Sous-Chef in Friedrichshofszeiten Stefan Steinhöfer macht seit rund einem Jahr als Chef de Cuisine von sich Reden und darf sich auch über eine gute Bewertung von der Falstaff-Community (85 Punkte) freuen.

„Paradiso Pannonia Sandhöhe“ als Aufsteiger des Bezirks

Küchenchef Stefan Steinhöfer zaubert gemeinsam mit seinem Team regionale Köstlichkeiten auf hohem Niveau. „Ich freue mich sehr, dass wir nach nur einem Jahr diese Auszeichnung erhalten haben und über das positive Feedback unserer Gäste. Wir sind natürlich bestrebt, uns immer weiter zu verbessern und zu entwickeln“, so Steinhöfer.

Ein besonderes Augenmerk legt er auf Regionalität und Saisonalität. Paradeiser, Paprika, Kürbis, Gurken, Zucchini sowie Spezialgemüse wie zum Beispiel violetter Karfiol werden vom Landwirt Dominik Fuhrmann aus Weiden am See speziell für das „Restaurant am Friedrichshof“ angebaut.

Als Aufsteiger des Bezirks sticht das „Paradiso Pannonia Sandhöhe“ heraus. Mit 84 Punkten erhielt das Restaurant in Mönchhof gleich um drei Punkte mehr als im Vorjahr. Das Team um Küchenchef Marcel Klima und die Geschäftsführer Katharina Kirschner und Wolfgang Schabauer freut sich über die gute Bewertung.

Wie weit „Noten“ in einem Restaurantguide auch Gäste in das Lokal locken können, weiß Schabauer nicht zu beurteilen: „Ich glaube die Gäste kommen wegen Marcel und der persönlichen Betreuung, die es bei uns gibt. Und durch positive Mundpropaganda.“ Die gute Bewertung erklärt sich Schabauer durch die konsequente Arbeit, die für eine hohe Qualität geleistet wird.

Erstmals in den Restaurantguide aufgenommen wurde das „Tauber am See“ in Andau: „Wir sind stolz und freuen uns sehr, dass wir im Falstaff Restaurantguide aufgenommen wurden. Unser persönlicher Dank gilt unseren Mitarbeitern. Wir sind natürlich weiterhin bemüht, unsere Gäste mit regionalen Produkten sowie Wein aus Andau, Österreich und der ganzen Welt im Restaurant am Andauer Badesee zu verwöhnen.“