"Freund des Hauses" unter Diebstahlsverdacht. In Podersdorf am See (Bezirk Neusiedl am See) soll ein 33-Jähriger seine Stellung als "Freund des Hauses" für Diebstähle missbraucht haben.

Von APA Red. Erstellt am 03. Februar 2019 (12:07)
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Der Fall flog Polizeiangaben vom Sonntag zufolge nach dem Tod einer betagten Frau auf. Neben Goldschmuck fehlten auch für die Begräbniskosten vorbereitete Geldkuverts.

Der Beschuldigte hatte einen Schlüssel zum Haus der Frau, um diverse Arbeiten durchzuführen, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland. Die ihm angelasteten Diebstähle soll er seit vergangenen September verübt haben.

Nachdem die Hausbesitzerin im Dezember verstorben war, wollte ein Neffe am 11. Jänner Bargeld abholen, das die Frau bereits zu Lebzeiten zur Begleichung der Begräbniskosten vorbereitet hatte. Die Geldkuverts, die sich in einer Lade im Schlafzimmer befinden sollten, fehlten laut Polizei jedoch. Der Angehörige erstattete daraufhin Anzeige.

Die folgenden Erhebungen konzentrierten sich rasch auf den 33-Jährigen, der laut Polizei arbeitslos und einschlägig vorbestraft ist. Der Mann gab den Diebstahl von Goldschmuck zu. Die Beute habe er über eine Verkaufsplattform im Internet zu Geld gemacht. Den Diebstahl des Bargeldes aus der Schlafzimmerlade in dem Einfamilienhaus bestritt der Beschuldigte. Er wurde der Staatsanwaltschaft angezeigt.