Halbturn bietet leistbare Bauplätze an. Die Bauplätze können laut aktuellem Zeitplan ab dem Spätsommer erworben werden. Ziel sei es, leistbares Wohnen zu ermöglichen.

Von Saskia Jahn. Update am 18. Januar 2021 (15:33)
Leistbares Wohnen. Hier präsentiert Bürgermeister Markus Ulram den Entwurf für die Parzellierung der 40 gemeindeeigenen Bauplätze.
Gemeinde Halbturn

Die Gemeinde Halbturn setzt einen weiteren Meilenstein: Erstmalig in der Ortsgeschichte werden nun in absehbarer Zeit gemeindeeigene Bauplätze zu erwerben sein. „Der Gemeinderat hat einstimmig das Projekt genehmigt und die weiteren Schritte werden eingeleitet“, erläutert Bürgermeister Markus Ulram den gegenwärtigen Stand der Dinge.

Ziel sei es, leistbare Bauplätze zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde werde die notwendigen Flächen kaufen, parzellieren und aufschließen. Die Bauplätze sollen mit einem Bauzwang vergeben werden. Das heißt, dass ein Käufer verpflichtet ist, innerhalb von „drei oder vier Jahren“ mit dem Bau eines Hauptgebäudes zu beginnen.

Die Bauplätze entstehen in dem Bereich hinter der alten Tankstelle (in Richtung Andau). „Genau ist es die Fläche hinter den Häusern“, präzisiert Bürgermeister Markus Ulram.
Jahn

„Nur so kann gewährleistet werden, dass nicht spekuliert wird. Weiters können Straßen, Gehsteige, Grünflächen, etc. in einem Zug von der Gemeinde installiert und der komplette Straßenzug fertiggestellt werden“, erklärt der Ortschef weiter. Zuvor müssen jedoch noch einige Aufgaben erledigt werden: „Wir starten das Projekt für rund 35 bis 40 Bauplätze. Jetzt müssen die Varianten im Detail abgestimmt, die Vermessungsarbeiten begonnen und die Aufsetzung der Verträge vorangetrieben werden.“

In weiterer Folge werden auch alle notwendigen und kostenrelevanten Angelegenheiten wie Strom-, Wasser-, Internet- und Kanalaufschließung in Angriff genommen sowie die Abklärung der aufsichtsbehördlichen Genehmigungen für die Umsetzung eingeholt. „Unser ambitionierter Plan ist, mit all dem in einem halben Jahr, also im Sommer zirka fertig zu sein, sodass die Bauplätze ab dem Spätsommer erworben werden können“, so Ulram abschließend.

Nach den Verhandlungen mit den Grundstücksbesitzern wurde ein Kaufpreis von 32 Euro pro Quadratmeter mittels Optionsvertrag festgelegt. Bis auf drei Grundbesitzer haben alle dem Vorschlag der Gemeinde zugestimmt.