Pioneer wird Corteva: 10 Mio.-Investition in Parndorf. Die weltgrößte Saatgut-Firma ändert ihren Namen und investiert in den nächsten drei Jahren zehn Millionen Euro in Parndorf.

Von Paul Haider. Erstellt am 12. Juni 2019 (06:20)

92 Jahre nach seiner Gründung setzt der Saatgut-Hersteller Pioneer neue Akzente: Unter dem Namen „Corteva“ hat sich der Konzern von DowDuPont abgespalten und ist mit 1. Juni als eigenständiges Agrar-Unternehmen an die New Yorker Börse gegangen.

Die Gründungsfeier von Corteva ist am Mittwoch am Betriebsgelände in Parndorf über die Bühne gegangen. Den anwesenden Ehrengästen, Kunden und Mitarbeitern wurden dabei auch die Expansionspläne am Standort Parndorf präsentiert.

Neue Entlade-Anlage und Forschungs-Halle

In den nächsten drei Jahren will Corteva insgesamt zehn Millionen Euro in den Standort Parndorf investierten. Geplant sind eine kommerzielle Anlage zur Rückwärtsentladung sowie eine automatisierte Lagerhalle für Forschung und Züchtung.

Für beide Projekte sind Kosten von je fünf Millionen Euro veranschlagt. Bis 2021 soll der Ausbau bei Corteva Parndorf abgeschlossen sein.

Im Zuge des Festaktes hat Ryan Russo, Integrated Operations Director aus den USA, auch den neuen Namen der Firma erklärt. Dieser setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: „Cor“ steht für „Herz“, „Teva“ für „Natur“.