Wie läuft die 24 Stunden-Betreuung Pflegebedürftiger?. Aufgrund der Situation an den Grenzen, fragen sich Angehörige vermehrt, wie der Wechsel von Pflegepersonal abläuft. Die BVZ hat bei Norbert Aichhorn nachgefragt. Der Neusiedler betreibt eine Agentur für 24-Stunden-Betreuung.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 15. März 2020 (14:55)
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„Die schon bisher üblichen Hygienemaßnahmen wurden nochmals intensiviert, die Betreuerinnen dahingehend nachdrücklich instruiert“, sagt Norbert Aichhorn. Er betreibt seit zehn Jahren eine Agentur für 24-Stunden-Betreuung in Neusiedl am See. Seine Betreuerinnen kommen aus Rumänien. 

Die Wirtschaftskammer Burgenland stellt in der Muttersprache der Betreuerinnen genaue Hygieneanleitungen zur Verfügung. „Das ging wirklich sehr schnell“, erklärt Aichhorn.

„Eine in diesen Zeiten extrem wertvolle Hilfe stellt der Liveticker der BVZ dar, der den aktuellen Stand der Maßnahmen  darstellt. Diese App ist bei mir am Smartphone immer aktiviert“, erklärt er weiter.

Momentan werden die vereinbarten Betreuerinnen-Wechsel eingehalten. Die Betreuung der Patienten laufe störungsfrei. Bei Bedarf könne ein Turnus verlängert werden, dies geschehe dann in Absprache mit der jeweiligen Betreuerin und den Angehörigen der Patienten.

Ständig in Kontakt ist Aichhorn auch mit den Busunternehmen in Rumänien, die den Betreuerinnenwechsel durchführen: "Diese wissen am besten, wie die aktuelle Situation an den Grenzen ist."