Neue Gästezimmer für Liszt-Gemeinde. Im Obergeschoss des geplanten Nahversorgers in Raiding soll eine Pension entstehen. Neben den Parkplätzen wird ein Gehweg von der Gartengasse ins Zentrum geschaffen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 26. Februar 2020 (04:25)
Präsentierten die Pläne für den Nahversorger. Vizebürgermeister Christian Zimmer, Betreiber Franz Drescher, Architekt Anton Mayerhofer, Bürgermeister Markus Landauer, Amtsleiterin Elisabeth Ackerler und OSG-Obmann Alfred Kollar mit einem Entwurf des Nahversorgermarktes von Architekt Mayerhofer.
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In Raiding ist der Bau eines Nahversorgers geplant. Vergangenen Mittwoch wurden die Pläne dafür präsentiert. Auf rund 200 Quadratmetern Verkaufsfläche soll ein vielfältiges Sortiment an Gebrauchsgütern und Nahrungsmitteln angeboten werden. Zulieferer für den Nahversorger wird Nah&Frisch sein.

„Wir achten auch besonders auf regionale Produkte, wie beispielsweise Milch, Eier und Nudeln aus den umliegenden Gemeinden“, so Franz Drescher, künftiger Betreiber des Nahversorgers und Geschäftsführer des Pflegezentrum Drescher in Raiding.

„Wir achten auch besonders auf regionale Produkte"

Neben dem Kaufangebot wird darüber nachgedacht, einen Postpartner und eine Lotto/Toto-Annahmestelle einzurichten. Die Gestaltung des Geschäftslokals soll offen und hell sein, neben Lärchenholzelementen kommt auch viel Glas zum Einsatz. Vor dem Geschäft sollen sechs bis sieben Parkplätze entstehen, eine Durchfahrt auf den hinteren Teil des Grundstücks führt zu weiteren Parkplätzen. „Dadurch entsteht auch ein begehbarer Weg, wo früher ein Häuserblock war“, erklärt Architekt Anton Mayerhofer.

Präsentierten die Pläne für den Nahversorger. Vizebürgermeister Christian Zimmer, Betreiber Franz Drescher, Architekt Anton Mayerhofer, Bürgermeister Markus Landauer, Amtsleiterin Elisabeth Ackerler und OSG-Obmann Alfred Kollar mit einem Entwurf des Nahversorgermarktes von Architekt Mayerhofer.
Tesch/ Mayerhofer

„Wir haben im Konzept den Großteil der Parkplätze hinter das Gebäude verlagert, um das Ortsbild im Dorfkern zu erhalten. Auch die Anlieferungen von Waren passiert von der Rückseite.“ Im Obergeschoss des Gebäudes ist eine Pension mit zehn Gästezimmern geplant mit einem drei bis vier Sterne Standard. „Auch hier bieten sich verschiedene Synergien an wie eine Kooperation mit dem Lokal ‚Liszt am Bach‘“, so Drescher.

Das Gebäude errichtet wird er von der OSG. Der Baubeginn ist für Mitte des Jahres 2020 geplant. Vonseiten der OSG rechnet man mit einer Bauzeit von 12 bis 13 Monaten.