Drei Viertel müssen pendeln. Mit 76 Prozent ist der Bezirk Oberpullendorf nach dem Mattersburger jener mit der zweithöchsten Auspendlerquote im Burgenland.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 17. Januar 2020 (03:19)
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Die Pendlerquote im Bezirk ist in den vergangenen Jahren noch gestiegen. Die meisten Mittelburgenländer pendeln nach Wien.
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Drei von vier mittelburgenländischen Arbeitskräften müssen auspendeln. Seit dem Jahr 1991 hat sich die Pendlerquote im Bezirk um 6 Prozent auf 76 Prozent (2017) gesteigert. Am höchsten ist die Pendlerquote mit 88,7 Prozent in der Gemeinde Pilgersdorf vor Oberloisdorf mit 87,1 Prozent und Ritzing mit 84,8 Prozent.

Am stärksten ist der Anteil der Auspendler seit dem Jahr 1991 in Stoob gestiegen und zwar um 25,2 Prozent auf 71,8 Prozent. Den zweitgrößte Zuwachs hatte der Bezirksvorort Oberpullendorf mit 23 Prozent auf 60,2 Prozent zu verzeichnen. Der sogenannte Pendlerindex gibt das Verhältnis der Erwerbstätigen am Arbeitsort zu den Erwerbstätigen am Wohnort an. Bei einem Wert unter 100 spricht man von einer Auspendlergemeinde (weniger Arbeitsplätze als wohnhafte Erwerbstätige), bei einem Wert über 100 von einer Einpendlergemeinde (Mehr Arbeitsplätze als wohnhafte Erwerbstätige). Zu letzteren dürfen sich im Bezirk nur der Bezirksvorort Oberpullendorf und die Gemeinden Neutal und Stoob zählen.

Dieser Beitrag entstand im Zuge einer datenjournalistischen Kooperation mit Addendum.