Jahr der Jubiläen in Kobersdorf

Erstellt am 23. Januar 2022 | 05:42
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Foto: shutterstock.com/Yulia Grigoryeva
2022 feiert man 800 Jahre Oberpetersdorf und 450 Jahre erstmalige Erwähnung von Lindgraben.

Einstimmig beschlossen wurde bei der Gemeinderatssitzung am Montag der Voranschlag für das Jahr 2022. Dieser umfasst ein Nettoergebnis von 33.400 Euro sowie einen ausgeglichenen Geldfluss aus der laufenden Gebarung (Saldo 5) von +/- 0.

Aufwand für die Eröffnungsfeier

Als größere Posten sind unter anderem Repräsentationsausgaben für die Eröffnungsfeier des neuen Gemeindeamtes mit 10.000 Euro und 23.000 Euro für die Abhaltung des Dorffestes vorgesehen. 10.000 Euro sind für die 800 Jahr-Feier von Oberpetersdorf und 5.000 Euro für die Feier „450 Jahre erstmalige Erwähnung von Lindgraben“ im Kobersdorfer Voranschlag enthalten.

Das neue Entwicklungskonzept für die Großgemeinde Kobersdorf schlägt sich mit 35.000 Euro im Voranschlag zu Buche, die neuen Bebauungsrichtlinien mit 5.000 Euro. 10.000 Euro sind 2022 für Baumpflegemaßnahmen budgetiert.

18.400 Euro sind für Straßenbauten vorgesehen, darin enthalten sind ein Geländer beim Sonnenweg Oberpetersdorf sowie die Planungen für die Triftgasse und den Mautweg in Kobersdorf. Für die Sanierung der Kirchengasse in Kobersdorf sind 10.000 Euro budgetiert. Weitere 10.000 Euro sind für die Multimedia-Ausstattung im Gemeindezentrum in Lindgraben vorgesehen. Bei den Hausplätzen in Lindgraben soll der Kanal angeschlossen werden. Für dieses Projekt sind 385.000 Euro im Budget 2022 veranschlagt.

Für die Erweiterung des Wassernetzes beim Industriegebiet Lindgraben sind 12.500 Euro vorgesehen, für die des Netzes in der Kobersdorfer Inselgasse 13.000 Euro. Der Darlehensrest der Gemeinde beträgt mit Stand 1. Jänner 2022 5.478.000 Euro . „Der Weg ist gut, wenn man bedenkt, was alles umgesetzt wurde“, meinte Bürgermeister Klaus Schütz bei der Gemeinderatssitzung.

Der Voranschlag wurde einschließlich des Stellenplanes und des Mittelfristigen Finanzplanes bis 2026 einstimmig beschlossen.

Josef Fuchs neu im Berufungsausschuss

Bei der Gemeinderatssitzung wurde außerdem Josef Fuchs aus Lindgraben von der SPÖ-Fraktion einstimmig in den Berufungssausschuss gewählt. In dieser Funktion folgt er auf Arnold Gradwohl, der aus dem Gemeinderat ausgeschieden war.