Auszeichnung für Engelbert Gesellmann. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zeichnete vier burgenländische Winzerpersönlichkeiten für besondere Leistungen für das Burgenland aus.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 16. Juli 2021 (05:40)

Vor Kurzem überreichte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil das Komturkreuz des Landes an die burgenländischen Weinbaupioniere Johann Scheiblhofer, Anton Kollwentz, Engelbert Gesellmann und Hermann Krutzler. In Abwesenheit von Engelbert Gesellmann nahm stellvertretend für ihn sein Sohn Albert die Auszeichnung entgegen.

„Es ist für mich eine große Ehre, diese Auszeichnung vom Land Burgenland erhalten zu haben. Mein größtes Bestreben war und ist es, den burgenländischen Wein in der ganzen Welt bekannt zu machen. Nunmehr führt die nächste Generation mein Werk fort“, so Engelbert Gesellmann auf Anfrage der BVZ. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil hob in Donnerskirchen die besonderen Leistungen der Winzerpersönlichkeiten für die Entwicklung des heimischen Weinbaus und für das Image des burgenländischen Weins hervor: „Die heute ausgezeichneten Persönlichkeiten haben mit ihrem Weitblick, mit kompromisslosem Qualitätsstreben und großem Innovationsgeist schon früh Maßstäbe gesetzt und das burgenländische ‚Weinwunder‘ mit ermöglicht. Die vier Winzer sind wichtige Wegbereiter, die den ausgezeichneten Ruf des burgenländischen Weins mitbegründet haben.“

Engelbert Gesellmann ist einer der Pioniere der Rotweinerzeugung in Österreich. Gesellmann hat nicht nur mit seinen mächtigen Blaufränkischen von sich reden gemacht hat. Er pflanzte auch bereits Mitte der 80er-Jahre Cabernet Sauvignon und experimentierte mit dem Barriqueausbau. Die von ihm 1988 kreierte Rotweincuvée „Opus Eximium“ steht exemplarisch für die Rotweine des Hauses und ist längst Legende.