Gesellmann holte Grand-Prix-Sieg bei Falstaff Rotweingala

Erstellt am 24. November 2022 | 04:04
Lesezeit: 2 Min
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Grand-Prix-Sieger. Albert Gesellmann.
Foto: Herbert Lehmann
Bei der Falstaff-Rotweinprämierung gingen zahlreiche Stockerlplätze an Winzer aus dem Mittelburgenland.

Nach zweijähriger Pause lud Falstaff am Montag wieder zur traditionellen Rotweingala in die Wiener Hofburg ein. Erstmals war auch Italien als Gastland mit bis zu 30 Weingütern vertreten. Highlights der Gala war die 43. Prämierung der Falstaff Sieger sowie die Präsentation des Falstaff Rotweinguides 2023.

Grand-Prix-Sieg geht nach Deutschkreutz

Das Weingut Gesellmann aus Deutschkreutz erzielte mit dem würzig-saftigen Stil des „Blaufränkisch vom Lehm 2021“ den Grand-Prix-Sieg unter den Blaufränkischen. „Am Ende hatte der große Routinier Albert Gesellmann die Nase entscheidend vorne. Mit dem ‚Blaufränkisch vom Lehm 2021‘ zeigt der Fünfsterne-Winzer aus Deutschkreutz, dass er auch bei den sogenannten ‚kleinen‘ Weinen höchsten Ansprüchen gerecht wird“, heißt es seitens Falstaff.

„Wir freuen uns riesig über die Auszeichnung! Der Wein präsentiert sich saftig und trinkanimierend. Ein wunderbarer Vorbote für den Jahrgang 2021“, so Winzer Albert Gesellmann.

Drei Stockerlplätze für Neckenmarkt

Beim Grand-Prix der Blaufränkisch-Weine ging der dritte Platz ebenfalls ins Mittelburgenland – und zwar an das Weingut Josef Tesch mit dem „Blaufränkisch Mittelburgenland DAC Classic 2021“. Das Neckenmarkter Weingut erzielte in der Kategorie Merlot außerdem auch den ersten Stockerlplatz mit seinem „Merlot Enya Valea 2020“.

Da immer mehr Winzer ihre besten Weine länger reifen lassen, bevor sie auf den Markt kommen, führte Falstaff die „Reserve Trophy“ ein. Hier darf sich das Weingut Wellanschitz aus Neckenmarkt über den dritten Rang für den „Blaufränkisch Ried Sonnensteig 2019“ in der Kategorie Blaufränkisch freuen.

Weingut Kerschbaum zwei Mal am Stockerl

Das Horitschoner Weingut Kerschbaum erzielte mit der „Cuvée Paul Kerschbaum 2019“ ebenfalls einen dritten Platz in der Kategorie „Reserve Trophy Cuvée und Sortenvielfalt“ sowie einen zweiten Platz mit dem „Blaufränkisch Ried Dürrau 2020“ in der Kategorie Blaufränkisch.