Pfarrer Brei wechselt in Landessüden. Nach sechs Jahren im Mittelburgenland wird Franz Brei in Deutschkreutz und Neckenmarkt von Nikolas Abazie abgelöst.

Von Isabella Kuzmits. Erstellt am 04. Juni 2020 (05:20)
Pfarrer Franz Brei: „Ich werde die gute Fröhlichkeit vermissen.“
BVZ

Mit Ende August wird Kreisdechant Franz Brei die Pfarren Neckenmarkt und Deutschkreutz verlassen, um am 1. September seine neue Aufgabe als Stadtpfarrer von Jennersdorf anzutreten. „Beide Pfarren sind schon unterschiedlich von der Art und Weise, aber beide Pfarren sind sehr fröhlich. Ich werde die gute Fröhlichkeit vermissen“, meint Brei. „Ich habe in Deutschkreutz und Neckenmarkt aber auch, was die traditionelle Burschenschaft betrifft, ein gutes Miteinander gehabt.“

Seit September 2014 war der gebürtige Vorarlberger Franz Brei im Mittelburgenland tätig. Besonders gerne wird er sich an den Papstbesuch im Jahr 2015 zurückerinnern. „Der Besuch von Papst Franziskus mit der Burschenschaft Neckenmarkt war das Größte, was uns damals gelungen ist, und ein absolutes Highlight. Weitere waren die Glockenweihe in Neckenmarkt aber auch Besuche aus der Buckligen Welt und die Lourdesfeiern, die am 11. jeden Monats stattgefunden haben. Was ganz Schönes in Deutschkreutz waren auch die Tiersegnungen. Auch der ORF- und ZDF-Gottesdienst mit dem Musikverein am Palmsonntag vor drei Jahren war eine hervorragende Sache. Und nicht zu vergessen die Paldauer-Konzerte. Das waren alles Momente, die unvergesslich bleiben und die ich mitnehmen werde“, so Brei. Er hat in den vergangenen sechs Jahren auch einige bauliche Projekte umgesetzt wie die Renovierung der Donatuskapelle in Neckenmarkt, die Außenrenovierung beider Pfarrkirchen in Neckenmarkt und Deutschkreutz, die Renovierung der Bilder in der Florianikapelle in Deutschkreutz und die Sanierung des 200-jährigen Fastentuchs. „ Man nimmt einfach sehr viele schöne Dinge mit“, so Brei.

Seine Nachfolge in den Pfarren Deutschkreutz und Neckenmarkt wird mit 1. September Nikolas Abazie antreten, der aktuell in der Pfarre Purbach tätig und im Mittelburgenland kein Unbekannter ist. Abazie war bis 2017 dreizehn Jahre Pfarrer im Pfarrverband Draßmarkt.