Deutschkreutz

Erstellt am 16. Januar 2019, 10:15

von BVZ Redaktion

Schlossbetrieb geht weiter. Familie Lehmden öffnet wieder die Pforten des Schlosses in Deutschkreutz und dieses bleibt somit frei zugänglich für alle.

Renovierte das Schloss Deutschkreutz seit 1966. Der verstorbene Künstler Anton Lehmden.  |  ZVG

Der Künstler Anton Lehmden verliebte sich mit seiner Frau – der Künstlerin Helene Palmerio – 1966 in das Schloss Deutschkreutz und restaurierte es über 50 Jahre liebevoll. Im August 2018 verstarb er und hinterlässt ein riesiges künstlerisches Erbe.

Bekannt war er neben dem Erhalt des Renaissanceschlosses Deutschkreutz, wo er bis zuletzt lebte, auch für seine Landschaftsmalereien und architektonischen Gestaltungen. „Das Schloss war in den vergangenen Jahrzehnten sein Künstlerrefugium und Lebensmittelpunkt und diente ihm – wie er gerne zu sagen pflegte — als ‚Magazin‘ für seine Bilder“, schildert Tochter Barbara Lehmden. Heute erstreckt sich auf über 800 Quadratmetern das Lehmden-Museum mit einer umfangreichen Werkschau seiner Bilder – quer durch alle seine Schaffensperioden.

Kapelle für Hochzeiten und Taufen verfügbar

Ab 15. Mai wird die Familie Lehmden das Schloss wieder für Besucher öffnen, Führungen im Museum sind dann gegen Voranmeldung im Tourismusbüro Deutschkreutz vorzubestellen. Auch die Kapelle, die durch Bischof Paul Iby am 17. Juni 1981 neu eingeweiht wurde, wird heuer wieder für Hochzeiten und Taufen verfügbar sein.

Die Gemeinde Deutschkreutz will das Schloss Deutschkreutz weiterhin unterstützen. „Mein Wunsch wäre es, wenn wir das Schloss kulturell miteinbinden könnten. Man könnte den Standort zum Beispiel mit einem Wellnesshotel aufwerten. Geldgeber, die Interesse an einem Wellnesshotel haben, sind bereits vorhanden. Wichtig ist der Standort, wir wollen das Schloss mit einbinden“, erklärt Bürgermeister Manfred Kölly.