Förderwerkstätte Oberpullendorf feierlich eröffnet

Durch die Erweiterung und Generalsanierung wurden fünf neue Betreuungsplätze und mehr Standortqualität geschaffen.

Erstellt am 17. September 2021 | 11:36

Im Rahmen der Erweiterung und Sanierung der Förderwerksätte wurde die Nutzfläche vergrößert und die Betreuungsplätze von 30 auf 35 aufgestockt. Finanziert wurde das Projekt — mit rund 910.000 Euro lag man um fast 10 Prozent unter der Kalkulation — vom Land Burgenland und mit Mitteln der Europäischen Union. Für „Rettet das Kind“-Präsident Karl Semlitsch ist die im Jahr 1980 für geistig und mehrfach behinderte entstandene Tagesbetreuungsstätte „die Mutter aller Förderwerkstätten“ im Burgenland: „Die Klienten und ihre Betreuer sind hier bestens untergebracht.“ Soziallandesrat Leonhard Schneemann meinte bei seiner Rede: „Die Modernisierung und Erweiterung der Förderwerkstätte sichert die Unterstützung für behinderte Menschen und deren Angehörige im Mittelburgenland ab.“ 

New Image
Dieter Dank

Für Schneemann ist es wichtig, dass Menschen mit Beeinträchtigungen das Gefühl haben, dass sie im Burgenland gut aufgehoben sind: „Ich denke, eine Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, wie man mit den Schwächsten umgeht. Ich bin mir sicher, dass sich die Menschen hier wohl fühlen.“ Das Land Burgenland arbeitet derzeit an einem Chancengleichheitsgesetz, dieses soll Menschen mit Behinderung bei der Überwindung von Barrieren unterstützen, die eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren.

New Image
Dieter Dank

Förderwerkstätten-Leiterin Rita Keserovic informierte, dass alle 30 untergebrachten Menschen aus dem Bezirk stammen: „Mit dem Zubau stehen fünf weitere Plätze zur Verfügung. Wir betreuen das vom Alter und den Beeinträchtigungen gemischte Klientel im Rahmen der Beschäftigungstherapie.“ Generalsekretär Walter Paulhart von „Rettet das Kind“ zeigte sich stolz mit der geleisteten Arbeit einen schönen Teil zu 100 Jahre Burgenland beigetragen zu haben: „Ich möchte mich bei allen ‚Rettet das Kind‘-Mitarbeitern bedanken und nicht zu vergessen, auch bei den miteingebundenen Familien.“