Großwarasdorfer KUGA: 40 Jahre und kein bisschen leise

Erstellt am 09. Dezember 2022 | 04:47
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Foto: Tesch
Die KUGA präsentierte bei einem Jubiläums-Festakt ein Buch zur Geschichte des Hauses.

Vergangenen Freitag feierte die KUGA im Rahmen eines großen Festaktes ihr 40-jähriges Bestehen. 1982 als Kulturinitiative engagierter junger Menschen gegründet, blickt das Haus nun auf eine erfolgreiche, aber stets auch wechselvolle Geschichte zurück. Was die KUGA – kurz für Kulturna zadruga, Kulturvereinigung – zu bieten hat, konnte man am Freitag selbst erleben.

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Ehrengäste. KUGA-Vorstandsmitglied Marko Zvonarich, Jelka Zeichmann-Kocsis, Stefan Rozsenich, Hans Linzer, Alex Karazman, Bürgermeister Martin Karall, Nationalrat Niki Berlakovich, Stefan Solich, Landtagsabgeordnete Elisabeth Trummer, Gerlinde Stern-Pauer, Josko Vlasich, Horst Horvath, Christa Prets, Mirko Berlakovich und Zlatka Vlasich-Melisits.
Foto: Tesch

Der Festakt wurde mit dem Auftritt der KUGA-Band und einem Vokalensemble eröffnet. Später traten der KUGA Kinderchor und ein Streichensemble der Musikschulen Deutschkreutz und Oberpullendorf auf. Präsentiert wurden auch Musicalsongs vergangener Produktionen wie die KUGA-Eigenproduktion zum 100. Geburtstag des Burgenlandes „Odyssee 21“. Das Musical wurde unter der Leitung von Jelka Zeichmann-Kocsis realisiert und ist nun auf DVD erhältlich.

Ein besonderer Rückblick auf die Entwicklung der KUGA bietet das neue Buch „KUGA – Eine Dokumentation 2“, welches im Rahmen des Festaktes präsentiert wurde. Herausgegeben wurde dies von KUGA-Obmann Mani Bintinger und der ehemaligen Obfrau Gerlinde Stern-Pauer, pubiliziert wurde im Verlag edition lex listz 12. In diesem schilderten Gründungsmitglieder, Freunde, Weggefährtinnen und Aktivisten ihre Verbindung zur KUGA.

Das Buch fasst die Geschichte ab 1993 zusammen, da es zum 10. Geburtstag der KUGA bereits eine Dokumentation gegeben hatte, und enthält zudem Berichte, Veranstaltungsaufstellungen und zahlreiche Fotos. Im Rahmen von Interviewrunden im Zuge des Festaktes berichteten Menschen, die mit der Entwicklung der KUGA in Zusammenhang stehen, auch von ihren Erlebnissen und Gedanken zum Jubiläum.