KUGA Großwarasdorf feierte 25 Jahre Kinderchor. Seit 25 Jahren lädt die KUGA Kinder zum gemeinsamen Singen und Musizieren im Kinderchor ein.

Von Sarah Tesch. Erstellt am 17. November 2019 (05:32)
KUGA Großwarasdorf

1994 war ein besonderes Jahr für die KUGA: In diesem Jahr wurde der KUGA-Kinderchor gegründet. Ursprünglich wurde der Chor als Erweiterung der „musikalischen Früherziehung“ angeboten. Diese war zweisprachig und richtete sich an Vorschulkinder. Der Kinderchor sollte das musikalische Angebot für ältere Kinder erweitern.

„Wir wollten die Möglichkeit bieten, in einer größeren Gruppe zu singen und zu musizieren und das interkulturelle Miteinander stärken“, so Jelka Zeichmann-Kocsis, Chorleiterin der ersten Stunde.

Das interkulturelle Miteinander wurde beim Kinderchor der KUGA immer großgeschrieben. Sämtliche Konzerte und Auftritte werden zweisprachig absolviert, kroatisch und deutsch sind gleichberechtigte Sprachen nebeneinander. Begonnen hatte das Projekt mit 24 Mädchen aus dem Bezirk. Im Laufe der Zeit waren mehr als 250 Kinder dabei. „Aktuell haben wir 24 Mädchen und zwei Buben dabei“, meint Zeichmann-Kocsis.

In 25 Jahren brachte der Kinderchor auch immer wieder größere Produktionen hervor. Das letzte große Projekt war das Musical „Vila Mila“ im Jahr 2017. „Kinder, die früher Mitglieder des Chores waren, übernehmen mittlerweile wichtige Aufgaben in der KUGA. ‚Vila Mila‘ war ein Zusammenspiel von ehemaligen Chormitgliedern und dem aktuellen Kinderchor.“

Auch die Rahmenbedingungen haben sich verändert: War früher der Chor die einzige Freizeitbeschäftigung, engagieren sich die Kinder heute in unterschiedlichen Vereinen. Dennoch lädt der KUGA-Kinderchor alle zwei bis drei Jahre zu einem größeren Projekt ein.

Heuer ist es soweit: Das zweisprachige Musical „Kleiner Dodo, was spielst du? – Mali Dodo, ca sviras?“ feiert am 16. November Wiederaufnahmen-Premiere. 2007 war es in der KUGA zu sehen – damals ein großer Erfolg. „Es war eines unserer beliebtesten Musicals. Außerdem können zurzeit drei Kinder Geige spielen, das ist wichtig für das Stück“, erklärt Zeichmann-Kocsis. Am 17. November wird das Musical ebenfalls aufgeführt.