Bezirk Oberpullendorf: Vier Bankstellen schließen

Die Raika Deutschkreutz- Horitschon konzentriert ihr Netz auf sieben Standorte.

Erstellt am 19. November 2021 | 06:30
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Die Raiffeisenbank Deutschkreutz-Horitschon konzentriert ab Dezember ihr Banstellennetz auf sieben Standorte in Deutschkreutz, Neckenmarkt, Ritzing, Horitschon, Raiding, Großwarasdorf und Nikitsch.

Mit dieser Maßnahme geht die Schließung von vier Bankstellen einher: Die Bankstellen in Nebersdorf, Kleinwarasdorf und Lackendorf öffnen am Donnerstag, dem 9. Dezember, und die Bankstelle Unterfrauenhaid am Freitag, dem 10. Dezember, zum letzten Mal. „Die Gründe dafür sind einerseits der steigende Kostendruck bedingt durch die anhaltende Niedrigzinspolitik und die damit einhergehenden wirtschaftlichen Herausforderungen und andererseits auch das veränderte Kundenverhalten hin zu einer vermehrten Nutzung des digitalen Angebotes im Bereich des Zahlungsverkehrs und des Online Sparens“, heißt es in einer Medieninformation. Besonderes Augenmerk habe die Geschäftsleitung darauf gelegt, dass alle Kunden die nächstgelegene Bankstelle in höchstens zehn Autominuten erreichen können. Für Kunden mit eingeschränkter Mobilität bietet die Raiffeisenbank in den von den Schließungen betroffenen Gemeinden zusätzlich einen kostenlosen, wöchentlichen Shuttledienst zur Fahrt in die nächste Bankstelle an.

Für Kunden ändert sich sonst nichts

Abgesehen von der größer werdenden Entfernung zwischen Wohnort und der nächstgelegenen Bankstelle ändert sich für Kunden nichts. Sämtliche bestehende Bankprodukte wie Gehaltskonten, Bankomat- und Kreditkarten, Depotkonten, Sparbücher und Kredite bleiben unverändert. Die Kunden haben keinen weiteren Handlungsbedarf. Mit der Schließung der Bankstellen ist auch keine Kündigung von Mitarbeitern verbunden, alle Arbeitsplätze bleiben erhalten. Ziel der Verantwortungsträger sei es, in leistungsfähigeren Bankstellen auch ein besseres Service und moderne Selbstbedienungsbereiche anzubieten. „Die hohen Anforderungen an Ausbildung und Wissen der Beraterinnen und Berater sowie der damit einhergehenden Spezialisierung kann nur in größeren Teams erfüllt werden. Die zusätzliche Entlastung von administrativen Tätigkeiten spielt Zeit für mehr Beratungsleistungen in hoher Qualität frei“, heißt es in der Aussendung.