Wegen Frost: Obstbauern bangen um ihre Ernte. Die anhaltende Winterkälte bereitet den Obstbau-Produzenten Sorgen. Die tatsächlichen Auswirkungen sind erst Mitte Mai – nach der Blüte – absehbar.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 02. April 2020 (06:06)
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„Wir fürchten uns derzeit mehr vor dem Wetter als vor dem Virus“, bringt es Johann Plemenschits, Obstbauproduzent aus Klostermarienberg und Präsident des Burgenländischen Obstbauverbandes, auf den Punkt.

Die Winterkälte dieser Woche lässt die Obstbauern um ihre Ernte bangen, noch bevor die Bäume überhaupt Früchte tragen. Maßnahmen wie die Frostberegnung, die Triebe, Blüten und Blätter vor Frostschäden bewahren soll und in einzelnen Nächten mit einigen Stunden Frost gut funktioniere, seien bei der Winterkälte nicht so einfach anwendbar, da es durchgehend kalt sei. Dies habe man auch an den Erfahrungen von Kollegen aus anderen Bundesländern in der Woche zuvor gesehen.

Laut Obstbauverbands-Präsident Johann Plemenschits könne man erst Mitte Mai – also nach der Blüte – abschätzen, welche Auswirkungen die aktuell frostigen Temperaturen tatsächlich nach sich ziehen.