Platz für neues Feuerwehrhaus gefunden. Für den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses in Lackenbach wurde nun ein 2.500 Quadratmeter großes Grundstück als Standort gefunden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 25. September 2020 (04:24)
Symbolbild
Bilderbox.com, Erwin Wodicka

Am Freitag vergangener Woche fand die Gemeinderatssitzung im Gemeindeamt Lackenbach statt.

Dabei ging es unter anderem um den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses. Als Baugrund wurde nun ein 2.500 Quadratmeter großes Grundstück bei der Ortsausfahrt in Richtung Lackendorf gewählt. Dieses erstreckt sich von der Raidinger Landesstraße bis zum Bahnhof Lackenbach und grenzt mit einer Schmalseite an die Ortschaft. Der Bau des Feuerwehrhauses soll noch im Herbst beginnen und voraussichtlich 2022 abgeschlossen werden. Anstelle des bestehenden Feuerwehrhauses wird die OSG Wohnungen errichten – allerdings erst, nachdem das neue Feuerwehrhaus fertiggestellt worden ist.

Der Optionsvertrag für das Grundstück des künftigen Feuerwehrhauses mit der Domäne Privatstiftung Esterhazy wurde mehrheitlich beschlossen. Sechs Enthaltungen wurden von der ÖVP ausgesprochen. Grund für die Stimmenthaltungen war der Vorschlag seitens der ÖVP, gemeinsam mit dem geplanten Grundstück ein weiteres daneben anzuwerben, um Platz für die Übungsbahn der Jugendfeuerwehr in der Nähe des neuen Feuerwehrhauses zu schaffen. Auch die Beteiligung am interkommunalen Businesspark zwischen Oberpullendorf und Steinberg-Dörfl war Thema der Sitzung.

Dieser soll als Businesspark Mittelburgenland am Kreisverkehr B61a/B50 errichtet werden. Die Gemeinden des Bezirkes können sich daran beteiligen, indem sie einen Teil der Haftung für das Darlehen übernehmen, das zur Errichtung der Infrastruktur notwendig ist. Im Gegenzug erhalten sie anteilig Einnahmen aus der lukrierten Kommunalsteuer. Der Gemeinderat von Lackenbach sprach sich mehrheitlich für eine Unterstützung des Projektes aus. Die ÖVP-Fraktion sprach sich gegen eine Beteiligung aus.

„Wir forcieren ein eigenes kleines Gewerbegebiet gegenüber der Tankstelle hauptsächlich für ortsansässige Betriebe. Das ist gut zu erreichen und auch weit genug außerhalb der Ortschaft. Das soll auch Rückenwind bieten für die vorhandene Infrastruktur und zur Erhaltung der Apotheke, der Arztstelle und des Nahversorgers beitragen“, heißt es seitens der ÖVP.